Wo man gern arbeitet, arbeitet man gut

Stellen Sie sich vor: ein leises Gespräch im Nebenzimmer, der Geruch von Holz, ein bunter Blumenstrauß auf dem Tisch, ein Luftzug durch das offene Fenster und eine Teekanne neben der Tastatur. Oder eine andere Szene: der neueste Hit im Radio, ein unbequemer Bürosessel, der/die verschwitzte Kollege/Kollegin am Nebentisch, eine Tasse Kaffee und eine weiße Wand hinter dem Computer. Merken Sie den Unterschied in Ihrer Stimmung?

Wahrscheinlich schon, schließlich ist unser Verhalten mehr durch den Kontext beeinflusst, als man vielleicht meinen möchte. Farben, Geräusche, Gerüche oder auch Mahlzeiten wirken auf unser Gemüt und beeinflussen unsere Gefühle, Konzentration und Leistung. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass „Schokolade die Nerven stärkt“ oder „Rot für Leidenschaft und Liebe“ steht.

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Die individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes

Ein Wissen, das man nützen kann! Schließlich kann man durch die individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes wesentlich zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Und oft kann schon mit ein paar kleinen Veränderungen in Farbe, Ernährung oder Pausenverhalten eine ganz neue, inspirierende Atmosphäre geschaffen werden. Denn wo man gerne arbeitet, arbeitet man bekanntlich auch gut. Das bestätigt eine jüngst veröffentlichte Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), die aufzeigt, dass die Produktivitätsrate in deutschen Büros durch Verbesserungen im Arbeitsumfeld um 36 Prozent gesteigert werden könnte.

Toleranz gegenüber Kolleg/inn/en

Doch trotz aller guten Gründe für das kleine Wohlfühlextra am Arbeitsplatz: Toleranz gegenüber Arbeitskolleg/inn/en ist für ein harmonisches Miteinander immer gefragt. Genauso wie die Rücksichtnahme auf interne Vorgaben durch die Unternehmensphilosophie oder die Organisationskultur. Denn Vorlieben und Bedürfnisse sind höchst unterschiedlich, im Unternehmenskontext ziehen aber alle am selben Strang. Es gilt, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und Kompromisse zu schließen.

Lesen Sie in den nächsten Wochen hier im ZBP.Blog oder in der neuesten Ausgabe des Karrieremagazins „Wohlfühlen im Büro“ über Tipps und Tricks zur Verbesserung Ihrer Stimmung während des Arbeitens.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Als WU-Absolventin sind die Bande zum Career Center eigentlich schnell erklärt. Eigentlich. Denn bevor Brigitte Kuchenbecker Mitte 2011 endgültig zum ZBP Team kam, war sie langjährig beim Alumnidachverband der BOKU tätig und in ständigem Kontakt und Austausch mit dem ZBP. Während des Studiums sammelte die gebürtige Wienerin und nun Wahl-Niederösterreicherin Erfahrungen in einer PR- sowie in einer Beratungsagentur. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre vertiefte sie ihre Spezialkenntnisse des Personalmanagements am bereits erwähnten Alumnidachverband der BOKU und in einem Executive Search Unternehmen. Im ZBP vereint sie nun ihr gesammeltes Wissen und agiert als Informations-Schnittstelle zwischen Career Center, Universität, Studierenden und Absolvent/inn/en sowie Unternehmen und Presse. Neben den Web 2.0 Aktivitäten, sind die Chefredaktion des Karrieremagazins und die Projektleitung der Messebeilage in der Tageszeitung der Standard wesentliche Aufgaben.

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