6 einfache Schritte zu deinem professionellen Social Media Profil

6 einfache Schritte zu deinem professionellen Social Media Profil

Bild: BoBaa22/Shutterstock

Ein Social Media Auftritt zur eigenen Person wurde in den letzten Jahren nicht nur im privaten Bereich, sondern vor allem auch im beruflichen Kontext zunehmend relevanter. Die karriereorientierte Social Media Plattformen XING weist in der DACH-Region beispielsweise bereits über 12 Millionen User auf. Knapp dahinter liegt das auf Business und Employment spezialisierte Netzwerk von LinkedIn mit ca. 10 Millionen User/innen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es für deine berufliche Karriere ist, ein professionelles Social Media Profil vorweisen zu können. Wir erklären dir anhand von 6 einfachen Schritten, worauf du dabei achten solltest.

Gastbeitrag von Raphaela Lukas, whatchado

1. Der erste Eindruck zählt

Bekanntermaßen ist der erste Eindruck durchaus entscheidend. Deswegen empfiehlt es sich, ein professionell gemachtes Foto für das eigene Profil zu verwenden. Abstand solltest du vor allem von Smartphone-Selfies nehmen, da diese deine Seriosität in Frage stellen könnten. Für das Foto solltest du dein Aussehen (professionelle Kleidung, kein übertriebenes Make-Up, getrimmter Bart etc.) dem beruflichen Setting anpassen.

Achte außerdem darauf, dass das Foto dein aktuelles Aussehen wiedergibt und nicht veraltet ist. Solltest du zu einem Gespräch eingeladen werden, könnte es sonst zu Verwirrungen kommen.

Um dein Profil gleich beim ersten Aufruf für die Besucher/innen ansprechend zu gestalten, solltest du zudem ein neutrales, zur Branche passendes Hintergrundbild wählen und auf politische oder gesellschaftskritische Inhalte verzichten. Bei manchen Social Media Plattformen beseht zusätzlich die Option einen eigenen Profil-Slogans anzugeben. Nütze diese Gelegenheit um den Besucher/innen etwas über dich und deine Interessen zu verraten (Bsp. Marketing Enthusiast, Nature Lover… etc.).

2. Stelle so viele Informationen wie möglich über dich bereit

Damit sich dein zukünftiger Arbeitgeber ein besseres Bild von dir und deinen Erfahrungen machen kann, solltest du nicht nur deine bisherigen beruflichen Stationen stichpunktartig angeben, sondern auch deine Tätigkeitsbereiche in der jeweiligen Position etwas näher beschreiben. Dies erleichtert es dem neuen Arbeitgeber deine Kompetenzen besser einzuschätzen. Dasselbe gilt auch bei Ausbildungen. Hier solltest du, neben deinem Studium, auch sämtliche Weiterbildungen und Kurse anführen, welche du im Laufe deiner Karrierelaufbahn absolviert hast. Vergiss zudem nicht deine Zeugnisse, Zertifikate oder Urkunden in digitaler Form anzuhängen.

3. Der Cultural Fit wird zunehmend relevanter

Heutzutage ist nicht nur die fachliche Kompetenz gefragt, sondern Unternehmen legen auch viel Wert darauf, dass neue Mitarbeiter/innen zum Spirit passen. Du solltest daher auch deine Hobbies und Interessen angeben und soziale Engagements, sowie freiwillige und/oder gemeinnützige Arbeit anzuführen. Lass die Besucher/innen deines Profils wissen, wo deine Stärken liegen und welche Fähigkeiten dich ausmachen. So kannst du deinem zukünftigen Arbeitgeber dabei helfen sich durch dein Social Media Profil ein ganzheitliches Bild von dir zu machen.

4. Pflege stets dein Netzwerk

Sobald du dein Profil auf den neuesten Stand gebracht hast, kannst du damit beginnen dein Business-Netzwerk aufzubauen. Füge Freund/innen, Bekannte, Arbeitskolleg/innen und neue, berufliche Kontakte hinzu. Es hat sich mittlerweile als üblich etabliert, auch Personen dem Netzwerk hinzuzufügen, mit denen man nur telefonischen oder per E-Mail Kontakt hatte. Außerdem empfiehlt es sich einen persönlichen Text, anstelle dem standardmäßigen “Fügen Sie mich bitte ihrem Netzwerk hinzu”, zu verwenden.

Achte darauf dein Netzwerk stets durch das Liken, Kommentieren und Teilen von relevanten Inhalten zu pflegen. Um immer am neuesten Stand der Branche zu bleiben, empfiehlt es sich zudem Influencer/innen, Brands und großen CEOs zu folgen und sich mit deren Inhalten zu beschäftigen. Somit zeigst du Interesse an der Thematik und kannst deine Kompetenzen gleichzeitig gut nach außen hin kommunizieren.

5. Aktualität ist das Um und Auf

Deine Kontaktinformationen sollten stets vollständig und aktuell sein, damit dich interessierte Personen auch erfolgreich kontaktieren können. Bei einigen Social Media Plattformen ist es zudem möglich die Aktualität und Aktivität des jeweiligen Profils einzusehen. Wenn du dieses lange Zeit nicht aufgerufen oder aktualisiert hast, wirkt dein Profil womöglich veraltet, was keinen guten Eindruck vermittelt.

Zum Standard für die Kontaktaufnahme gehören generell dein vollständiger Name, deine Berufsbezeichnung (wenn bereits vorhanden), deine Anschrift, deine Handynummer sowie eine (professionell klingende!) E-Mail-Adresse. Weiters kannst du auch deine anderen Social Media Profile angeben, insofern diese nicht durch unangemessene Inhalte zu deinem Nachteil führen könnten.

6. Eine gute Empfehlung ist viel wert

Heutzutage läuft im Internet vieles über Empfehlungen und Kritiken von anderen Nutzer/innen. Auch auf Social Media Plattformen kannst du dies zu deinem Vorteil nutzen. Denn persönliche Weiterempfehlungen von Mitgliedern deines Netzwerks helfen deinem neuen Arbeitgeber dich und dein Können besser einzuschätzen. Zudem kann er so herauszufinden, für welche Arbeitsaufgaben du geeignet bist und wie die Zusammenarbeit mit dir ist.

Um Empfehlungen von ehemaligen Arbeitskolleg/innen oder Freunden zu erhalten, beginne am besten damit sie auf diversen Plattformen zu bewerten. Dadurch erreichst du in den meisten Fällen, dass sie dir ebenfalls ein Feedback auf deinem Profil hinterlassen.

Wie du siehst sind nur wenige Schritte notwendig um dein Social Media Profil auf XING oder LinkedIn professionell zu gestalten. Mach dich am besten gleich an die Arbeit, denn es lohnt sich. Viel Erfolg dabei!

Raphaela Lukas

Raphaela Lukas

Raphaela Lukas ist Social Media Manager bei whatchado und schreibt parallel dazu Beiträge auf dem whatchaBLOG. Zusätzlich ist sie auch mit ihrer Kamera oder dem Smartphone im Unternehmen unterwegs, um einzigartige Bilder und Momente einzufangen. In ihrer Freizeit gehört neben dem Schreiben und Fotografieren auch das Filmen und Malen zu ihren Leidenschaften.

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Von | 2018-03-06T09:37:54+00:00 29. November 2017|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Raphaela Lukas
Raphaela Lukas ist Social Media Manager bei whatchado und schreibt parallel dazu Beiträge auf dem whatchaBLOG. Zusätzlich ist sie auch mit ihrer Kamera oder dem Smartphone im Unternehmen unterwegs, um einzigartige Bilder und Momente einzufangen. In ihrer Freizeit gehört neben dem Schreiben und Fotografieren auch das Filmen und Malen zu ihren Leidenschaften.

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