Bitterballen möchte man höchstens nach einer langen Clubnacht essen

  • Amsterdam city at the evening time.

Bitterballen möchte man höchstens nach einer langen Clubnacht essen

Alexander Grotz ist gebürtig aus Augsburg (Deutschland), und studierte International Management an der WU. Seit sieben Jahren arbeitet er für Philips – nach Stationen in Deutschland, Österreich und Indien derzeit in Amsterdam als „Senior Global Product Manager“ für die Sparte „Wake-up Light“.

Herr Grotz, was macht Amsterdam für Sie besonders?
Das Auffälligste ist, dass man alles mit dem Fahrrad macht. Ich fahre mit dem Fahrrad ins Büro, wie unser CEO und auch unsere Kunden. Die niederländische Kultur ist sehr liberal, jede/r kann und darf machen und anziehen, was er/sie will, solange er/sie die anderen damit nicht stört. Es gibt kaum Hierarchien und gerade hier bei Philips wird auch vom Praktikanten/von der Praktikantin erwartet, dass er/sie einen Kommentar in einem Meeting abgibt. Hier wird weniger darauf geschaut, wie du aussiehst und was dein Titel ist, sondern darauf, was du kannst. Was aber in Amsterdam wie in vielen anderen Großstädten passiert: man interessiert sich wenig dafür, was der/die Nachbar/in von nebenan im Leben macht.

Was stört Sie an der Stadt?
Das schlechte Wetter und das Essen. Das hat hier einfach keinen Stellenwert, die Niederländer sind mit einem schlechten Sandwich zur Mittagszeit zufrieden. Viele einheimische Gerichte wie z.B. „Bitterballen“ sind so frittiert, die will man höchstens nach einer langen Clubnacht essen.

Das Bild zeigt Alexander GrotzWas sollte man hier mal gesehen haben?
Auf jeden Fall den Vondelpark! Erinnert mich ein bisschen an den Central Park. Hier kommen alle Schichten zusammen und man kann rund um die Uhr Leute antreffen, die dort joggen, ein Workout machen oder Tourist/innen, die kiffen.

Was ist Ihre nächste Station?
Es kann für mich gerne bei Philips weitergehen, gerne auch nochmal in einem Land außerhalb der EU. Wenn ich beispielsweise nach Asien oder in die USA möchte, ist es einfacher, wenn der Arbeitgeber dich dabei unterstützt.

Vielen Dank für das Gespräch!

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-07-05T16:06:51+00:002. Juli 2018|Special: International|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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