Fail 1: 004352yx.pdf
Personalverantwortliche bekommen sehr viele Bewerbungen, kryptische Betitelungen der Bewerbungsdokumente sind da gar nicht so selten. Du punktest, wenn du deinen Nachnamen vorab in den Titel der Dokumente einarbeitest, z. B. „Lebenslauf_Nachname“. So ist alles schön übersichtlich und leicht zu archivieren.
Fail 2: Zu große Dateigröße
Ein Dokument mit 8 MB sprengt dann doch den Rahmen. Besonders E-Mail-Bewerbungen stoßen da leicht an ihre Schmerzgrenze. Wie machst du es besser? Dateien optimieren oder, wenn es nicht anders möglich ist, mit einem Link in die Cloud stellen. Das gilt vor allem für aufwendige Arbeitsproben oder Bewerbungsvideos.
Fail 3: Irrelevante Dokumente
Du fragst dich, welche Zeugnisse und Zertifikate du deiner Bewerbung beifügen sollst? Die Antwort: Versetz dich in die Lage der Personalverantwortlichen. Interessieren diese wirklich das Zertifikat eines Eastbourne-Aufenthalts während der sechsten Schulklasse oder eine Excel-Schulung von 2 Stunden? Für einen WOW-Effekt sorgst du, wenn du dich auf das Wesentliche konzentrierst und selbst deine Zeugnisse priorisierst. Klar ist: Wenn in einer Stellenausschreibung explizite Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse verlangt werden, dann sollst du diese natürlich auch mitsenden, egal wie viele es sind.
Fail 4: Bewerbungsschreiben im E-Mail-Text
Bei einer Bewerbung per E-Mail kommt es weder gut an, wenn im Mailtext gar nichts steht, noch wenn das gesamte Anschreiben in das Textfeld kopiert wird. Wenn du deine Bewerbung per Mail versendest, dann hast du genau genommen zwei Anschreiben: Ein kurzes „Hallo“ im Mail, mit dem du auf deine Bewerbung Bezug nimmst bzw. diese einleitest. Und ein klassisches Bewerbungsschreiben, das du am besten als pdf. anhängst. Hier ist Platz, um deine Motivation darzustellen. Bitte nicht das Anschreiben mit Betreffzeile oder Briefkopf in das Mail quetschen – das funktioniert schon alleine aufgrund der Formatierung nicht.