Bewerbungssituationen: 5 Do’s und 4 Don’ts

Bewerbungssituationen: 5 Do’s und 4 Don’ts

Assessment Center, Bewerbungsgespräch, Karrieremesse, Unternehmens-Workshop, Recruiting-Dinner oder Werksbesichtigung: Es gibt viele unterschiedliche Formate, dem möglichen Arbeitgeber näher zu kommen und sich selbst im besten Licht zu zeigen. Doch was wird von dir erwartet? Was musst du tun, um positiv im Gedächtnis zu bleiben? Und was solltest du lieber bleiben lassen?

Do’s:

Lächeln

Durch dein Lächeln schaffst du ein positives Klima und das führt zur Nähe. Nähe zu den anderen Teilnehmer/innen das ist gut, weil du dich dann in der Gruppe wohler fühlst. Nähe zu den Unternehmensvertreter/innen, die ja „auch nur Menschen“ sind und leichter mit freundlichen Personen ins Gespräch kommen.

Vorbereiten

Denke im Vorfeld darüber nach, wie du dich vorstellen möchtest. Was sind die wichtigsten Botschaften, die du deinen Gesprächspartner/innen vermitteln willst? Mit welchen Informationen über dich selbst möchtest du im Gedächtnis bleiben? Vergiss nicht: Die Personalverantwortlichen sprechen im Laufe eines Bewerbungsprozesses mit vielen Kandidat/innen zu sehr ähnlichen Themen. Wie kannst du dich vom Rest abheben und Antworten geben, die nicht schon fünfmal gehört wurden?

Locker bleiben

Leichter gesagt, als getan? Vielleicht hilft dieser Hinweis: Du bist kein/e Bittsteller/in. Die Unternehmen sind auf der Suche nach einer Arbeitskraft und du bietest diese. Umgekehrt suchst du eine Anstellung und der Arbeitgeber hat offene Positionen. Nimm die Situation als ein Treffen auf Augenhöhe wahr.

Positiv sein

Im gesamten Bewerbungsprozess gilt: Nicht negativ werden! Das heißt: Sprich nie schlecht über Teammitglieder, Professor/innen oder frühere Arbeitgeber. Versuche, schwierige Inhalte bei lockeren Zusammentreffen so gut es geht zu vermeiden. Sprich lieber davon, was du in Zukunft möchtest, anstatt davon, was früher alles schlecht war. Dein Gegenüber könnte sonst auf die Idee kommen, dass du dich zukünftig auch über ihn/sie wenig schmeichelhaft äußern wirst.

Dranbleiben

Dein Interesse an einer Tätigkeit im Unternehmen ist nach dem Gespräch weiter gestiegen? Dann bleib dran. Schreibe den Personen, mit denen du dich intensiver unterhalten hast eine kurze Nachricht und bedanke dich. Gerne kannst du auch einen spannenden Link etc. einfügen. So bleibst du den Unternehmensvertreter/innen noch besser im Gedächtnis und zeigst, wie engagiert und motiviert du bist.

Dont‘s:

Handy weg!

Ja, es ist schwer darauf zu verzichten, aber dein Mobiltelefon hat nichts verloren in einer Bewerbungssituation, die darauf abzielt, dich deinem Wunschjob näher zu bringen. Es ist einfach unhöflich, ständig die Mails oder Facebook zu checken und nur mit einem halben Ohr zuzuhören.

Auswendig lernen

Gezielte Vorbereitung erleichtert ein entspanntes Auftreten. Du solltest allerdings darauf achten, dass deine Gesprächsbeiträge nicht auswendig gelernt wirken. Höre auch deinem Gegenüber zu und nimm seinen/ihren Faden auf.

Gezappel, Gezupfe, Gefuchtel

Es ist allgemein bekannt, dass die Körpersprache in der Kommunikation eine entscheidende Rolle spielt. Versuche ruhig zu bleiben und lege Gegenstände, die du in den Händen hin und her drehst lieber ab. Kein/e Gesprächspartner/in sieht es gerne, wenn du seine/ihre Visitenkarte aus Nervosität zu Konfetti verarbeiten.

Lästig sein

Es geht um sehr viel, immerhin um deine Chance, im Berufsleben Fuß zu fassen. Aber übertreibe deine Bemühungen nicht. Lasse bei einem Karriere-Event auch andere Teilnehmer/innen sich mit deinem Gegenüber unterhalten. Außerdem solltest du daran denken, nur passende Themen einzubringen, da zu Privates bei diesen Veranstaltungen nichts verloren hat. Die Personen vor Ort sind (noch) nicht deine besten Freund/innen.

Ursula Axmann

Ursula Axmann

Ursula ist seit einer halben Ewigkeit für das Career Center der WU verantwortlich. Ihr Herz schlägt höher, wenn Sie WU Absolvent/innen trifft, die ihr - oft erst nach vielen Jahren - erzählen, dass sie über das ZBP ihren ersten Job gefunden haben. Mit großem Vergnügen pflegt Ursula freundschaftliche Kontakte zu Top-Career Centers quer durch Europa, um die besten Ideen aus der Karriereberatung an die WU zu holen.

More Posts - Website

Von |2018-03-06T09:40:05+02:0014. März 2017|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Ursula Axmann
Ursula ist seit einer halben Ewigkeit für das Career Center der WU verantwortlich. Ihr Herz schlägt höher, wenn Sie WU Absolvent/innen trifft, die ihr - oft erst nach vielen Jahren - erzählen, dass sie über das ZBP ihren ersten Job gefunden haben. Mit großem Vergnügen pflegt Ursula freundschaftliche Kontakte zu Top-Career Centers quer durch Europa, um die besten Ideen aus der Karriereberatung an die WU zu holen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

eins × drei =