Wie es nach der Career Calling weiterging …

  • Das Foto zeigt den Schriftzug BINGO

Wie es nach der Career Calling weiterging …

Die Career Calling bringt jährlich im Oktober in der Messe Wien Studierende und Absolvent/innen aus Wirtschaft, Recht und MINT mit Arbeitgebern zusammen. Als Österreichs größte Karrieremesse vernetzt sie seit über 30 Jahren rund Unternehmen mit Studierenden & Absolvent/innen. Wer sind die Menschen und Unternehmen, die über die Career Calling zusammengefunden haben? Was ist aus den Besucher/innen geworden? Vom Praktikum bis in die Vorstandsetage – das können wir schon verraten.

 

Das Foto zeigt Katharina_Haberkorn
Katharina Anna Haberkorn
Mitarbeiterin bei Coca-Cola HBC

Im Herbst 2016 saß Katharina Haberkorn gerade täglich in der WU-Bibliothek, um ihre Masterarbeit fertig zu stellen, als sie auf die Career Calling aufmerksam wurde. Die Messe kam gerade zur richtigen Zeit, denn der nächste Schritt würde ins Berufsleben führen. Gut vorbereitet ist die 27-Jährige bei der Veranstaltung zum Stand von Coca-Cola HBC gegangen: “Ich war als Berufseinsteigerin vor allem an einem Traineeship interessiert.” Eineinhalb Jahre später und um viele Erfahrungen reicher, ist sie seit August dieses Jahres als Sales Spezialist in der hauseigenen Innovationsabteilung tätig. Voller Begeisterung sagt die BWL-Absolventin: “Ich mag meinen Job. Kein Tag gleicht dem anderen und ich kann täglich so viele neue Dinge lernen. Ich liebe die Abwechslung und die ist hier definitiv gegeben.”

 

Das Bild zeigt die Wiener Stadtwerke Mitarbeiterin Manuela Lorenz

Manuela-Michaela Lorenz
Mitarbeiterin bei WienIT

„Tschüss Uni, hallo Job“, hieß es vergangenes Jahr für Manuela-Michaela Lorenz. Nach ihrem Studium der Wirtschaftsinformatik machte sich die 26-Jährige auf der Career Calling gezielt auf Jobsuche. Schon vor der Messe hatte sie die Wiener Stadtwerke als potenziellen Arbeitgeber ins Auge gefasst: „Das Unternehmen hat mich interessiert, weil es ein Konzern mit vielen Möglichkeiten und vielfältigen Aufgabenbereichen ist. Ich habe mich bereits im Vorfeld über die Websites der Wiener Stadtwerke und der WienIT darüber informiert, welche Stellen derzeit angeboten werden. Dadurch konnte ich mich auf die für mich interessanten Stellen vorbereiten und mit einer freien Ansprechperson auf dem Messestand gezielt über diese Stellen sprechen.“ Nach erfolgreichem Bewerbungsprozess und persönlichem Kennenlernen entschied sich Manuela-Michaela Lorenz für den Wiener Stadtwerke-Konzern. Seit September ist sie als Business Consultant SAP Finance bei WienIT tätig. „Mein Aufgabengebiet umfasst die proaktive strategische Beratung der KundInnen bei der Weiterentwicklung ihrer IT-Landschaft in Zusammenhang mit den dahinterliegenden Geschäftsprozessen.“, erzählt die ehemalige Wirtschaftsinformatik-Studentin begeistert.

Das Foto zeigt ein Portrait von Marcel Haraszti, Vorstand bei REWE

Marcel Haraszti
Bereichsvorstand der REWE International AG

„Als ich vor 18 Jahren die Career Calling, damals noch Wirtschaftsmesse, besucht habe, wurde mir klar: “Ich will in den Handel“ . Dieser Vorsatz hat sich mehr als bewahrheitet. Heute ist Marcel Haraszti Vorstand der REWE Group in Österreich. Seine Karriere begann mit einem 18-monatigen Management-Traineeprogramm bei der REWE Group, für das er auf der Career Calling 2001 erste Gespräche führte. „Mir wurde klar: Nur im Handel kann man früh Umsatz- und Mitarbeiter/innenverantwortung übernehmen und selbständig gestalten. Nach meinem Traineeship war ich in Österreich aber auch im Ausland in verschiedenen Positionen tätig. Und heute bin ich im Vorstand“. Sein Tipp für den Messebesuch: „Am besten ist es, sich schon im Vorhinein zu informieren, welche Unternehmen vor Ort sind und dann jene rausfiltern, für die man sich am meisten interessiert. So kann man vor Ort gezielt die ausgewählten Unternehmen ansteuern.“

Das Foto zeigt Livia Rathmanner, Studentin der WU Wien.

Livia Rathmanner
Studentin der Betriebswirtschaft

„In erster Linie war es für mich selber wichtig zu erkennen, welcher Tätigkeit ich nach meinem Studium nachgehen möchte“, meint Livia Rathmanner. Bei ihrem ersten Besuch auf der Career Calling war das noch nicht so klar, verrät sie. Beim zweiten Mal im vergangenen Jahr hatte die BWL-Studentin ihr Ziel dann vor Augen: Ich habe mich für den Bereich Wirtschaftsprüfung interessiert. Daher habe ich eine Liste von Unternehmen erstellt, die für mich infrage kommen.“ Dabei hat BDO sie am meisten überzeugt: „Wir führten ein lockeres und ungezwungenes Gespräch und wir begegneten uns auf Augenhöhe. Ich habe mehr über die Aufgabenbereiche eines Wirtschaftsprüfers erfahren und auch über die Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten in der BDO.“ Nach einem 2-monatigen Praktikum wurde die BWL-Studentin als Junior Associate in der Wirtschaftsprüfung fix angestellt: „Bis heute kann ich sagen, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat und ich sehr zufrieden mit meinem Job bin.“

Das Foto zeigt Maira Ussenbayeva, Studentin der Universität Wien

Maira Ussenbayeva
Studentin der Wirtschaftsinformatik

„Jeden Tag bekomme ich neues Wissen und sammle wertvolle Erfahrungen. Ich bin sehr frei in meiner Zeiteinteilung und auf meine Bedürfnisse und Fragen wird gezielt eingegangen.“ Eine ideale Situation für Maira Ussenbayeva. Die 23-Jährige studiert an der Universität Wien Wirtschaftsinformatik und ist mittlerweile Softwareentwicklerin bei SER Solutions.
Um Erfahrungen zu sammeln, war Ussenbayeva im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem Job oder einem Praktikum im IT-Bereich. Zur Stelle ist sie über die Career Calling gekommen: „Meiner Meinung nach ist das Portfolio der Firmen wirklich aussagekräftig. Man kommt mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch und kann so mehr über die Arbeitgeber und die ausgeschriebenen Stellen erfahren. Am Messestand von SER Solutions erzählte mir die Mitarbeiterin ein wenig über das Unternehmen. Ich habe meine Kontaktdaten hinterlassen und danach wurde ich zum ersten Interview eingeladen.“ Mit Erfolg!
Im Wintersemester schreibt die Softwareentwicklerin noch ihre Bachelorarbeit, um ihr Studium abzuschließen.

Andreas Kapeller & Lars Pelzer

Andreas Kapeller & Lars Pelzer
Mitarbeiter bei Q_PERIOR

Über die Career Calling haben die WU-Absolventen Andreas Kapeller & Lars Pelzer ihren Weg zu Q_PERIOR gefunden. Andreas Kapeller über die Career Calling: “Ein WOW-Moment war mit Sicherheit die Vielzahl an Unternehmen vor Ort. Die Möglichkeit an einem einzigen Tag ungezwungen mit so vielen potentiellen Arbeitgebern direkt in Kontakt treten und spannende Diskussionen führen zu können, war für mich ein absolutes Highlight.” Heute arbeiten beide als Consultants und sind in der Umsetzung internationaler Business- und IT-Projekte tätig. Ihr Tipp für Messbesucher/innen: „Überleg dir welche Unternehmen auf der Messe für dich primär von Interesse sind. Sei im Gespräch proaktiv sowie offen und zeig deine Neugierde, indem du die ‘richtigen’ Fragen stellst.“

Das Foto zeigt Julia Kramer Mitarbeiterin bei Gourmet und WU Absolventin

Julia Kramer
Mitarbeiterin bei Gourmet

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war Julia Kramer bei der Career Calling. Die 28-Jährige hat sich in ihrem Studium auf die Bereiche Personalmanagement, Organisationsentwicklung und Unternehmensführung spezialisiert. Da war es naheliegend, dass es beruflich auch in diese Richtung gehen soll. „Ich habe mich online informiert, welche Unternehmen als Aussteller bei der Career Calling vor Ort sein werden und auch deren Internetauftritt unter die Lupe genommen.“ Im Zuge ihrer Recherchen erweckte eine Ausschreibung besonderes Interesse: „Gourmet hatte eine Stelle im Personalmanagement ausgeschrieben, bei welcher mich die Aufgabenbereiche sehr angesprochen haben.“ Mit der Personalleitung konnte sie am Messestand dann persönlichen Kontakt aufnehmen: „Ich habe mich direkt über die ausgeschriebene Stelle, Aufgaben und Erwartungen unterhalten.“ Jetzt ist sie im Bereich der Personalentwicklung bei Gourmet tätig: „Gestartet habe ich 2015 im Bereich Recruiting und mich dann intern in Richtung Personalentwicklung. Heute konzipiere ich Trainingsprogramme und Weiterbildungsmaßnahmen, Teambuilding-Events und setze Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität um.“  Ob es ohne das persönliche Gespräch auf der Messe geklappt hätte, vielleicht. Doch für Julia Kramer ist eines klar: „Ich kann jedem Studierenden einen Besuch auf der Career Calling nur wärmstens empfehlen, da man die Chance hat, an nur einem Tag, viele Arbeitgeber aus den unterschiedlichsten Bereichen einmal von einer anderen Seite kennenzulernen und spannende Gespräche zu führen.“

Du möchtest uns deine Erfolgsgeschichte erzählen, dann schreib uns: ta.gn1540068940illac1540068940reera1540068940c@eci1540068940ffo1540068940.

 

Fotos: Zsolt Marton/Zmart, REWE Group/Gergely, ZBP, privat

Sigrid Dworak

Sigrid Dworak

Sigrid ist beim ZBP für den Bereich Kommunikation verantwortlich. Sie bringt langjährige Erfahrung aus dem Medienbereich mit - zum Beispiel durch ihre Tätigkeit als Pressereferentin und Social Media Verantwortliche einer großen österreichischen TV-Station, als Redakteurin bei einem lokalen TV-Sender und als Projektleiterin im Medienbereich.

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Von | 2018-10-12T12:30:58+00:00 9. Oktober 2018|Special: Career Calling|0 Kommentare

Über den Autor:

Sigrid Dworak
Sigrid ist beim ZBP für den Bereich Kommunikation verantwortlich. Sie bringt langjährige Erfahrung aus dem Medienbereich mit - zum Beispiel durch ihre Tätigkeit als Pressereferentin und Social Media Verantwortliche einer großen österreichischen TV-Station, als Redakteurin bei einem lokalen TV-Sender und als Projektleiterin im Medienbereich.

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