Das Business-Outfit

Von BOKU Alumni und Susanne Voggenberger

Das Wissen um ein passendes Erscheinungsbild in Job, Branche oder auch Position kann ein Pluspunkt beim Bewerbungsgespräch bzw. Erklimmen der Karriereleiter sein. Unser Kooperationspartner BOKU Alumni gibt uns gemeinsam mit Styling-Expertin Susanne Voggenberger Einblick in den Business-Dresscode.

Bild: Monika Medvey, memodesign.at

Das richtige Business Outfit zu tragen, heißt nicht in jedem Job in Anzug, Hemd und Krawatte zu erscheinen. Dies würde für traditionell betonte Branchen wie Banken, Versicherungen oder Rechtsanwälte gelten. Je moderner die Branche wie z.B. Veranstaltungsbranche, Energieberatung, Marketing,… desto mehr wird der sogenannte Casual Business Style getragen. Casual bedeutet hier aber bitte nicht Freizeitlook, sondern ein Stil, der das Unternehmen gleichermaßen im zeitgemäßen Businesslook repräsentiert.

Bei dieser Stilrichtung  gilt für Damen:

Tragen Sie eine Kombination aus dunkler Jeans, modischer Stoffhose oder knielangem Rock zu einem schönen Blusenshirt. Dazu ein femininer Blazer um optisch Ihre Kompetenz hervorzuheben. Wenn Sie gerne Kleider tragen, dann auch hier unbedingt eine schicke Jacke dazu kombinieren. Wichtig: Schuhe mit Absatz, gut ausgewählter Schmuck und Accessoires wie Tücher machen jedes Businessoutfit weiblicher!

Bei dieser Stilrichtung gilt für  Herren:

Ein Langarmhemd wird zu dunkler Jeans oder Stoffhose getragen. Dazu kombiniert Mann ein Sakko, einen Blazer oder wenn es ganz sportlich sein darf eine Lederjacke. Die Krawatte bleibt im Schrank, aber die Schuhe sind elegant aus Leder, dürfen aber auch modisch bis sportlich elegant  sein (keine Sportschuhe!).

Damen – Do’s

  • Die richtige Ausschnitthöhe: die Achselhöhe ist ein gutes Maß
  • Die richtige Rocklänge: knieumspielend, bzw. max. 1 handbreit oberhalb der Kniescheibe
  • Die richtige Absatzhöhe bei Schuhen: zw. 1 cm und 6 cm (keine Ballerinas oder 10 cm Absätze)

Damen – Dont’s

  • Oberteile, die spannen, den Busen oder Pölsterchen betonen
  • strähniges/fettiges Haar
  • Kleidung mit vielen Rüschen, Transparenz, kindlichen Druckmotiven (z. B. Marienkäfer)
  • T-Shirts mit Statement oder Comic–Aufdruck
  • Leggings oder Röhrenjeans
  • Nicht enthaarte Beine, ungepflegte Füße
  • Ballerinas, Sandalen oder Super High Heels

 

Herren – Do’s

  • Die richtige Ärmellänge bei Sakkos: Die Hemdmanschette muss 1 fingerbreit vorblitzen
  • Die richtige Krawattenlänge: die Spitze endet spätestens in der Mitte der Gürtelschnalle
  • Die richtige Hosenlänge: die Hose endet mit Absatzbeginn des Schuhs

Herren – Dont’s

  • Dreitagebart
  • Button-Down-Hemd mit Krawatte
  • Fehlender Gürtel bei Hosen
  • Armbändchen vom letzten Clubbing
  • oder von der Sportveranstaltung
  • Jeans im Used-Look
  • zu kurze Socken
  • Ungeputzte oder abgetretene Schuhe

Casual Business Style: Grund-Garderobenplanung für Damen

  • 1 Anzug und 1 Kostüm
  • 2 Hosen und 1 Rock oder 2 Röcke und 1 Hose
  • 1 dunkle Jeans
  • 2 Sakkos passend zu Rock / Hose
  • 1 Kleid mit Blazer
  • 6 Oberteile (Blusen/ Shirts)

Casual Business Style: Grund-Garderobenplanung für Herren

  • 2 Anzüge
  • 1 Stoffhose
  • 2 dunkle Jeans
  • 2 Sakkos passend zu Stoffhose bzw. dunkler Jeans
  • 6 langarm Hemden
  • 2 Krawatten

    Bild: Aromaexperten

Susanne Voggenberger ist selbstständige Dipl. Farb-, Stil- und Imageberaterin. Sie trainiert seit über 15 Jahren in Firmenseminaren und Einzelcoachings den gelungenen Auftritt von Mitarbeiter/innen und Führungskräften am Business-Parkett.

Alle Grafiken: Monika Medvey, memodesign.at

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Als WU-Absolventin sind die Bande zum Career Center eigentlich schnell erklärt. Eigentlich. Denn bevor Brigitte Kuchenbecker Mitte 2011 endgültig zum ZBP Team kam, war sie langjährig beim Alumnidachverband der BOKU tätig und in ständigem Kontakt und Austausch mit dem ZBP. Während des Studiums sammelte die gebürtige Wienerin und nun Wahl-Niederösterreicherin Erfahrungen in einer PR- sowie in einer Beratungsagentur. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre vertiefte sie ihre Spezialkenntnisse des Personalmanagements am bereits erwähnten Alumnidachverband der BOKU und in einem Executive Search Unternehmen. Im ZBP vereint sie nun ihr gesammeltes Wissen und agiert als Informations-Schnittstelle zwischen Career Center, Universität, Studierenden und Absolvent/inn/en sowie Unternehmen und Presse. Neben den Web 2.0 Aktivitäten sind die Chefredaktion des Karrieremagazins und die Projektleitung der Messezeitung der Career Calling wesentliche Aufgaben.

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