Das Sprachniveau im Lebenslauf

Das Sprachniveau im Lebenslauf

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Kommunikation ist wesentlich im Berufsleben. Wir kommunizieren über neue Strategien, über allfällige To-Dos, über die Verteilung der Verantwortungen. Und in unserer globalisierten Welt kommunizieren wir nicht nur in einer Sprache. Multikulturelle Teams, Telefonkonferenzen ans andere Ende der Welt und Kunden quer über den Globus verlangen sprachliche Flexibilität.

Englisch und Deutsch als Muss-Kriterien

Verhandlungssichere Englischkenntnisse zählen nahezu in jedem Unternehmen als Muss-Kriterien. Schließlich ist Englisch als Weltsprache mittlerweile etabliert. Aber Achtung: Bitte unterschätze nicht die Notwendigkeit von Deutschkenntnissen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Deutsch als Landessprache Österreichs ist nach wie vor auch die Arbeitssprache in den meisten Unternehmen und sehr gute Deutschkenntnisse sind für Bewerbungen in Österreich in jedem Fall notwendig.

Sprachniveaus

Das Sprachniveau im Lebenslauf ist im Idealfall unter einem eigenen Punkt anzuführen. Du kannst dich hierfür eines vom Europarat bzw. dem Rat für kulturelle Zusammenarbeit ausgearbeiteten europäischen Referenzrahmens bedienen, welcher die Sprachen in Niveaus von A1 bis C2 einteilt. Im Personalbereich verständlicher und verbreiteter ist allerdings folgende Kategorisierung:

Muttersprache: Muttersprache ist die Sprache, in welcher du sozialisiert wurdest und die du von Kindesalter an von deinen Bezugspersonen erlernt hast.
Verhandlungssicher: Mit verhandlungssicheren Kenntnissen solltest du problemlos von berufsrelevanten Dingen erzählen können und die entsprechenden Fachvokabeln mühelos kennen.
– Sehr gut: Sehr gut sind deine Kenntnisse dann, wenn du dich flüssig über alltägliche Inhalte unterhalten kannst.
Gut: Deine Sprachkenntnisse sind dann gut, wenn Sie für den Alltagsgebrauch ausreichen, in der Regel aber nicht jobrelevant sind.
Grundkenntnisse: Grundkenntnisse stellen absolute Basiskenntnisse einer Sprache dar.

Im Übrigen: Bei der Angabe von „verhandlungssicheren“ und „sehr guten“ Kenntnissen, sollte man darauf vorbereitet sein, dass das Bewerbungsinterview (teilweise) in dieser Sprache geführt werden könnte.

Je mehr, desto besser

Ja, man kann durchaus behaupten, dass bei den Sprachkenntnissen ein „je mehr, desto besser“ zutrifft – sofern auch das Niveau passt. Wenn du Englisch und Deutsch fließend beherrschst und vielleicht auch noch eine dritte Sprache auf einem guten bis sehr guten Niveau, dann erfüllst du als Bewerber/in sicherlich schon wesentliche Kriterien. In Sprachen Zeit und Aufwand zu investieren zahlt sich in jedem Fall aus. Sprachkenntnisse sind eine nicht zu unterschätzende Komponente im Bewerbungsprozess.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von | 2018-03-06T09:37:54+00:00 8. Oktober 2017|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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