Die Gehaltsfrage

Die Gehaltsfrage

Wir im WU ZBP Career Center beantworten sie! Ein attraktives Gehalt ist ein nicht unwesentlicher Motivator bei der Wahl eines passenden Stellenangebots. Orientierung über zu erwartende Gehälter können Gehaltsangaben in Inseraten geben – oder?!

Die Gehaltsfrage

Theorie versus Praxis

Seit März 2011 müssen alle Arbeitgeber und privaten Arbeitsvermittler in Stellenausschreibungen das Gehalt der ausgeschriebenen Position in Zahlen angeben. Ziel dieser Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes ist es, die belegten Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen zu verringern und langfristig zu beseitigen.

Allerdings Achtung: die Praxis zeigt, dass das angegebene Gehalt zumeist lediglich das kollektivvertraglich geregelte Mindestgehalt darstellt und mit der tatsächlichen Gehaltsspanne in der Regel nicht übereinstimmt. Je nach Qualifikationen und Berufserfahrung kann das Gehalt daher deutlich über den Angaben liegen – und es gibt zumeist einen breiten Verhandlungsspielraum.

Verunsicherung

Allerdings wissen das nur wenige Bewerber/innen und Verunsicherung macht sich breit. Denn die in Stelleninseraten angegebenen Gehälter schaffen nur wenig Transparenz darüber, was ein Job tatsächlich wert ist – ganz im Gegenteil. Für viele Bewerber/innen wirkt die oftmals niedrig erscheinende Gehaltsangabe abschreckend und sie versuchen erst gar nicht, sich für eine Position zu bewerben. Das ist schade!

Ausnahme Praktikum

Als Ausnahme zeigen sich Ausschreibung von Praktika und Teilzeitpositionen für Studierende. Denn hier sind im Gegensatz zu allen anderen Positionen in Stellenanzeigen realistische Gehälter angeführt. Das hat in diesem Bereich die Transparenz enorm erhöht und ist ein überaus erfreuliches Ergebnis. Wünschenswert wäre, dass sich diese realistische Angabe auf Vollzeitpositionen ausbreitet und die intendierte Transparenz auch bei Stellenangeboten für Absolvent/inn/en erreicht wird.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:43:07+02:0020. Januar 2014|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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