Die Top-7 Soft Skills in Stelleninseraten

Was steckt wirklich hinter den geforderten Soft Skills in Stelleninseraten? Wir haben die Jobs, die 2017 auf unserer Jobbörse ausgeschrieben waren, gescannt…

Genauigkeit

Darum wichtig: Schlampigkeiten sind immer mühsam – man denke nur an einen Rechenfehler in einer Budgetkalkulation. Wohl kein Arbeitgeber möchte das Gefühl haben, alles nachkontrollieren zu müssen.

So darstellen: Absolute No-Go´s in den Bewerbungsunterlagen sind Rechtschreibfehler im Motivationsschreiben, ein unvollständiger Lebenslauf, etc…Denn all das lässt auf Ungenauigkeit schließen. Unser Tipp: Bewerbungsunterlagen Korrektur lesen lassen. Vier Augen sehen mehr als zwei!

Selbständiges Arbeiten

Darum wichtig: Ob Praktikum oder Führungsposition – jede Aufgabe hat ihren Verantwortungsbereich. Arbeitgeber erwarten Selbstmanagement und dass übertragene To-Do´s eigenständig erfüllt werden.

So darstellen: Unser Tipp: Mit Beispielen arbeiten. Man kann z.B. beschreiben, wie man bei einer Projektarbeit vorgegangen ist oder wie man eine herausfordernde Aufgabe gelöst hat.

Teamfähigkeit

Darum wichtig: Wir stehen im ständigen Kontakt mit Kolleg/innen, Kund/innen und Vorgesetzten – niemand arbeitet vollkommen isoliert. Teamfähigkeit hilft, den Spaß bei der Arbeit zu steigern und Konflikte zu minimieren.

So darstellen: Teamfähigkeit ist eine soziale Kompetenz, die in der Interaktion sichtbar wird. Darum wird sie auch häufig in Interaktionen getestet – z.B. beim Bewerbungsgespräch oder auch im Assessment Center. Unser Tipp: Feedback von Kolleg/innen hilft, sich besser einzuschätzen.

Flexibilität

Darum wichtig: Grenzen – zeitlich, örtlich, fachlich – verschwimmen immer mehr. Da viele Menschen Veränderungen scheuen, ist das schnelle Anpassen an neue Bedingungen noch nicht selbstverständlich. Flexibilität wird zur Schlüsselkompetenz.

So darstellen: Auslandsaufenthalte, das Erfüllen verschiedenster Aufgaben bei einer Projektarbeit, die Bereitschaft auch einmal Überstunden zu machen – all das beweist Flexibilität. Unser Tipp: den Lebenslauf bunt gestalten, z.B. indem man Auslandsaufenthalten genügend Raum gibt oder verschiedene Tätigkeiten stichwortartig beschreibt.

Kommunikationsstärke

Darum wichtig: Im Job gibt es verschiedenste Ansprechpartner/innen: Mit Vorgesetzten wird man ziemlich sicher anders reden als mit der Facebook-Community, mit Kund/innen anders als mit Kolleg/innen, per E-Mail anders als per Geschäftsbrief. Immer sollte man die richtigen Worte finden.

So darstellen: Die Kommunikationsstärke kommt in jeder Phase der Bewerbung durch – beim E-Mail Kontakt, im Anschreiben und natürlich beim persönlichen Kennenlernen. Unser Tipp: Auf den Punkt kommen. Und: Üben, üben, üben!

Kreativität

Darum wichtig: Meistens wird Kreativität mit Marketing-Jobs in Verbindung gebracht. Dabei ist „Out-of-the-Box-Denken“ in vielen Positionen wichtig.

So darstellen: Mut bei den Bewerbungsunterlagen: Ein Bewerbungsschreiben als Dialog, ein Lebenslauf mit interessanten grafischen Elementen,…den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Unser Tipp: Bitte nicht krampfig hervorstechen wollen, sondern authentisch bleiben! 

Begeisterungsfähigkeit

Darum wichtig: Jeder Arbeitgeber wünscht sich motivierte Mitarbeiter/innen. Denn wer sich für Aufgabe und Unternehmen begeistert, wird mit viel Einsatz zur Arbeit kommen. Und außerdem ist die Stimmung top.

So darstellen: Eine positive Ausstrahlung, Optimismus, Interesse für das neue Aufgabengebiet – all das zeigt die eigene Begeisterungsfähigkeit. Unser Tipp: Energie versprühen – in den Unterlagen und vor allem im persönlichen Treffen.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Als WU-Absolventin sind die Bande zum Career Center eigentlich schnell erklärt. Eigentlich. Denn bevor Brigitte Kuchenbecker Mitte 2011 endgültig zum ZBP Team kam, war sie langjährig beim Alumnidachverband der BOKU tätig und in ständigem Kontakt und Austausch mit dem ZBP. Während des Studiums sammelte die gebürtige Wienerin und nun Wahl-Niederösterreicherin Erfahrungen in einer PR- sowie in einer Beratungsagentur. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre vertiefte sie ihre Spezialkenntnisse des Personalmanagements am bereits erwähnten Alumnidachverband der BOKU und in einem Executive Search Unternehmen. Im ZBP vereint sie nun ihr gesammeltes Wissen und agiert als Informations-Schnittstelle zwischen Career Center, Universität, Studierenden und Absolvent/inn/en sowie Unternehmen und Presse. Neben den Web 2.0 Aktivitäten sind die Chefredaktion des Karrieremagazins und die Projektleitung der Messezeitung der Career Calling wesentliche Aufgaben.

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