Dos and Don’ts im Bewerbungsgespräch

Dos and Don’ts im Bewerbungsgespräch

Die Kunst zu überzeugen – ganz schön schwer. Oder auch nicht? Schon ein paar kleine Tipps und Tricks können Ihnen helfen, an Souveränität im Bewerbungsgespräch zu gewinnen.

Dos

Humor zeigen. Das Bewerbungsgespräch dient als erstes Kennenlernen zwischen zwei Menschen, die eventuell in Zukunft einen (Groß-)Teil ihrer Zeit miteinander verbringen werden. Sie dürfen also auch scherzen, wenn Ihnen danach ist und wenn es die Situation zulässt – Lachen im Bewerbungsgespräch ist erlaubt und zeigt Sie von einer persönlichen Seite.

Begeistert sein. Lassen Sie Emotionen zu, gerade wenn es um den potenziellen zukünftigen Arbeitsplatz geht. Zeigen Sie sich enthusiastisch und motiviert. Viel zu oft können Personalverantwortliche nicht einschätzen, ob für eine/n Bewerber/in diese Position wirklich erstrebenswert oder nur eine von vielen ist.

Fragen stellen. Am Ende jedes Bewerbungsgesprächs wird Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, Fragen zu stellen. Nutzen Sie diese Chance unbedingt, um mehr über Ihr Aufgabengebiet, Ihre Teamkolleg/inn/en und eventuelle Entwicklungsmöglichkeiten zu erfahren. Für den Fall, dass Ihnen vor Nervosität die Fragen entfallen, bietet es sich an, einen Spickzettel mitzunehmen, am besten mit getippten Fragen.

Dos and Dont's im Bewerbungsgespräch

Don’ts

Nach dem Gehalt fragen. Das Gehalt wird in jedem Fall vom Unternehmen angesprochen, meist im zweiten Gespräch, spätestens bei Vertragsunterzeichnung. Dasselbe gilt auch für sogenannte Fringe-Benefits wie Handy, Sozialleistungen etc. Es macht keinen guten Eindruck, wenn Sie von sich aus nach dem Gehalt fragen. Auf jeden Fall sollten Sie aber auf die Frage vorbereitet sein und zumindest eine Bandbreite im Kopf haben, damit Sie sich nicht unter Wert verkaufen.

Negativ sein. Versuchen Sie, Sarkasmus und Lästerei zu Hause zu lassen. Üble Nachrede über vorherige Arbeitgeber und das Schlechtmachen von Spezialisierungen oder dem Ort, wo Sie Ihr Auslandssemester verbracht haben, können nur nach hinten losgehen. Erstens wissen Sie nichts über den Hintergrund der Person, die Ihnen gegenübersitzt, und zweitens: Mal ehrlich, würden Sie sich jemanden ins Boot holen, der im Nachhinein kein gutes Haar an Ihnen lässt?

Auswendig lernen. Gezielte Vorbereitung erleichtert ein entspanntes Auftreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie im Bewerbungsgespräch trainierte Sätze abspulen oder eine aalglatte Selbstdarstellung abliefern sollen. Authentizität ist gefragt.

Die Arbeitszeiten hinterfragen. Natürlich ist es für Sie wichtig, einschätzen zu können, wie viele Stunden Sie in diesem Job wirklich arbeiten würden. Versuchen Sie die Frage anders zu stellen, indem Sie nach einem konkreten Tagesablauf in dieser Position fragen. Ansonsten könnte man Ihnen mangelnde Motivation nachsagen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren der Tipps und viel Erfolg bei Ihren nächsten Bewerbungsgesprächen!

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:42:51+02:005. August 2014|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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