Durch die Career Calling zum Job

Durch die Career Calling zum Job

Bild: Zsolt Marton

Unzählige Karrieren von WU Studierenden und Absolvent/innen beginnen jedes Jahr mit einem Gespräch auf der Career Calling – unter ihnen die von Helena Bergthaler, Michael Czech und Evelyne Panzenböck. Helena war 2016 auf der Karrieremesse und arbeitet heute als Berufsanwärterin in der Steuerberatung bei Grant Thornton. Michael kam 1996 zu Henkel an den Messestand. Heute ist er in der Position Vice President Marketing and Country Steering Laundry & Home Care CEE. Und Evelyne besuchte die Career Calling im Jahr 2017. Dort kam sie mit Mondi ins Gespräch und ist jetzt HR Generalistin.

Helena Bergthaler

Bild: Privat

Warum hast du die Career Calling besucht?

Da ich während meines Studiums noch nicht berufstätig war, stand ich nach dessen Beendigung vor der Aufgabe „Jobsuche“. Ich hatte mich bereits entschieden, in Richtung Steuerberatung gehen zu wollen. Aufgrund des in dieser Branche herrschenden Mitarbeiter/innenmangels sind Steuerberatungsunternehmen stets sehr präsent auf Recruiting-Veranstaltungen, weshalb ich mein Glück auf der Career Calling versuchen wollte.

Wie hast du den Tag erlebt?

Die Atmosphäre auf der Career Calling war sehr entspannt und auch die Unternehmen waren durchwegs offen und auskunftsfreudig.

Was war das Highlight?

Besonders toll fand ich die Bandbreite an vertretenen Unternehmen. Es gab Infostände zu allen erdenklichen Fachrichtungen. Weiters kann so unkompliziert und auf kurzem Weg mit potenziellen Arbeitgebern Kontakt hergestellt werden. So besteht einerseits die Möglichkeit, bei  einschlägigen Ständen ein vollständiges Informationspaket zu erhalten (mündlich + Infomaterial) oder bloß die letzten offenen Punkte zu     klären und andererseits auch in ganz andere, fachfremde Bereiche einen Einblick zu bekommen. Ich konnte auf der Career Calling auch artverwandte Arbeitsfelder kennenlernen und so besser für mich selbst herausfinden, in welche Richtung ich wirklich gehen möchte.

Und du hast über die Career Calling einen Job gefunden?

Ja, ich habe meinen derzeitigen Job bei der Career Calling im Herbst 2016 gefunden und arbeite immer noch bei diesem Unternehmen. Die Mitarbeiter/innen am Stand waren mir gleich sympathisch und da auch das darauffolgende Bewerbungsprozedere diesen Eindruck verstärkte, habe ich im Dezember 2016 bei Grant Thornton Austria begonnen.

Was machst du jetzt in der Position?

Ich bin derzeit Berufsanwärterin in der Steuerberatung, das heißt, dass ich mich im Prüfungsverfahren für die Steuerberater/innenprüfung befinde, um sodann nach allen Prüfungen (endlich) Steuerberaterin zu sein. Mein derzeitiges Aufgabengebiet umfasst neben klassischen Tätigkeiten, wie Erstellung von Steuererklärungen und Bilanzen, auch internationale Projekte und Sonderfragestellungen (Umgründungen, Due Diligence). Da ich in einer größeren Kanzlei tätig bin, sind meine Aufgabenfelder sehr breit gestreut und stets abwechslungsreich – beinahe täglich gibt es neue Herausforderungen.

Dein Tipp für den Career Calling Besuch?

Kontaktfreudig und ohne Vorbehalte die Career Calling zu besuchen – je mehr Fragen man stellt, desto mehr Antworten kann man erhalten.

Michael Czech

Bild: Privat

Wie sind Sie auf der Career Calling auf Ihren jetzigen Arbeitgeber zugegangen?

Ich hatte Interesse daran, was man im Marketing bei Henkel macht. Eine junge Produktmanagerin erzählte mir über ihren Arbeitsalltag, und das fand ich sehr spannend. Also bewarb ich mich und unterschrieb 2 Wochen später meinen Vertrag.

Was zeichnet Ihren jetzigen Job aus?

Große Vielseitigkeit und jeden Tag die Möglichkeit, etwas Neues dazuzulernen: In meinem Job befasse ich mich zu 50 % mit regionalem Marketing und zu 50 % mit der Ländersteuerung als sogenannter Cluster-Head mit der Gesamtverantwortung für Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Israel. In Wien haben wir eine wichtige Brückenfunktion zwischen der Konzernzentrale und den Ländern in CEE. Die Herausforderungen sind sehr unterschiedlich, von der Strategiekonzeption bis hin zu ihrer lokalen Umsetzung.

Wie war der Karriereweg dorthin?

Meine Karriereschritte reichten vom Trainee zum Produktmanager, Gruppenleiter, Marketing Manager, General Manager und eben heute zum Vice President innerhalb des Businesses Laundry & Home Care. Wichtig waren für mich stets Offenheit, Flexibilität und Mobilität: Ich war insgesamt 6 Jahre in Polen, 3 Jahre in Düsseldorf und habe bis heute eine intensive Reisetätigkeit aufzuweisen.

Warum sollte man die Career Calling besuchen?

Sie bietet ein breites Firmenbesuchsspektrum, ferner eine großartige Möglichkeit zum Vernetzen und für Erstkontakte sowie interessante Inhalte im Rahmenprogramm.

3 Tipps für die Career Calling:

  1. Gute Vorbereitung und seine klare Zielsetzung vorab definieren.
  2. Offen sein und Interesse zeigen.
  3. Gespräche auch abseits der geplanten Agenda führen

Evelyne Panzenböck

Bild: Privat

Was war dein Messehighlight?

Dass ich meinen jetzigen Arbeitgeber dort gefunden habe! Ich kannte Mondi davor gar nicht, weil der Vertrieb auf B2B-Ebene stattfindet. Im Gespräch war ich dann überrascht, dass wir jeden Tag mit Mondi-Produkten in Berührung kommen. Von Wäldern über die Produktion von Zellstoff, Papier und Kunststofffolien bis hin zur Entwicklung und Herstellung von effizienten Industrie- und Konsumgüterverpackungen – Lösungen, die bewusst nachhaltig sind. Nach einem regen Austausch habe ich mein CV dort gelassen und wurde 2 Monate später angerufen und so fing meine Geschichte mit Mondi an. Auf jeden Fall ein Highlight war auch die Anzahl an Top-Unternehmen und die lockere Stimmung.

Wie bist du auf die Arbeitgeber zugegangen?

Ich habe mich im Vorhinein informiert, welche Unternehmen vertreten sein werden und die Websites durchforstet. Ist mir etwas Interessantes aufgefallen, habe ich es im persönlichen Gespräch erwähnt bzw. Fragen gestellt. Ich hatte zwar, ganz klassisch, mein ausgedrucktes CV mit dabei, hatte aber nicht vor, es einfach planlos auszuteilen. Primär war es mir wichtig, den Unternehmensvertreter/innen in Erinnerung zu bleiben, indem ich z.B. ganz locker ins Gespräch gegangen bin und sie selbst zu ihrem Werdegang befragt habe.

Was zeichnet deinen jetzigen Job aus?

Die Abwechslung, Internationalität und Dynamik im Alltag. Vor allem macht es mir Spaß, tagtäglich mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Ländern zu sprechen und das in einem Unternehmen in Wien. Unsere Unternehmenssprache ist Englisch, aber wir beherbergen über 40 Nationalitäten im Hause. Da kommt schon eine gewisse Diversität zustande.

Warum sollte man die Career Calling besuchen?

Weil es eine einmalige Gelegenheit ist, viele Unternehmen auf einmal kennenzulernen, zu networken und sich selbst zu präsentieren.

3 Tipps für die Career Calling

  • Vorrecherchieren über die Unternehmen, die einen ganz besonders interessieren.
  • Gute Laune und ein Lächeln mitbringen, ganz locker ins Gespräch kommen.
  • Sich einen USP überlegen, den man selbstbewusst vorweisen kann.

 

 

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Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2019-10-17T16:28:06+02:0010. Oktober 2019|Special: Career Calling|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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