Fails in der Bewerbung

  • Das Bild zeigt Schreibunterlagen wie Laptop und Block auf rotem Untergrund.

Fails in der Bewerbung

F***-up-Stories und Failure-Nights boomen. Klar, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal eine Sache gründlich verbockt und dann im Nachhinein herzhaft darüber gelacht. Wohl jede/r… eben.

Grund genug zu beleuchten, wie man es in der Bewerbung NICHT macht. Teil eins unseres Failure-Specials dreht sich um die Übermittlung deiner Bewerbungsunterlagen. Und falls du nun glaubst, dass diese Tipps „eh klar“ sind: Ja, sollte man meinen ;-). Dennoch haben wir sie im Career Center alle schon erlebt.

Fail 1:  004352yx.pdf

Personalverantwortliche bekommen sehr viele Bewerbungen, kryptische Betitelungen der Bewerbungsdokumente sind da gar nicht so selten. Auf den ersten Blick wirkt dieser Fail auch banal – was ist schon dabei ein Dokument umzubenennen? Eigentlich gar nichts. Allerdings wird es lästig, wenn man pro Tag 50 oder mehr Bewerbungen bearbeitet. Du punktest, wenn du deinen Nachnamen vorab in den Titel der Dokumente einarbeitest, z.B. „Lebenslauf_Nachname“. So ist alles schön übersichtlich und leicht abzuspeichern.

Fail 2:  Zu große Dateigröße

Zugegeben: Server halten heutzutage sehr viel aus. Aber ein Dokument mit 8 MB sprengt dann doch zuweilen den Rahmen. Besonders E-Mail-Bewerbungen stoßen da leicht an ihre Schmerzgrenze. Wie machst du es besser? Dateien optimieren oder, wenn es nicht anders möglich ist, mit einem Link in die Cloud stellen. Das gilt vor allem für aufwendige Arbeitsproben oder Bewerbungsvideos.

Fail 3: Irrelevante Dokumente

Du fragst dich, welche Zeugnisse und Zertifikate du deiner Bewerbung beifügen sollst? Die Antwort: Versetz dich in die Lage der Personalverantwortlichen. Interessieren diese wirklich das Zertifikat eines Eastbourne-Aufenthalts während der sechsten Schulklasse oder eine Powerpoint-Schulung von zwei Stunden? Für einen WOW-Effekt sorgst du, wenn du dich auf das Wesentliche konzentrierst und selbst deine Zeugnisse priorisierst. Besser, als wenn du einen Schwung an Dokumenten mitsendest, aus denen Personalist/innen erst selbst die interessantesten Informationen herausfiltern müssen. Klar ist: Wenn in einer Stellenausschreibung explizite Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse verlangt werden, dann sollst du diese natürlich auch mitsenden, egal wie viele es sind.

Fail 4: Bewerbungsschreiben im E-Mail-Text

Ein Geheimnis: Bei einer Bewerbung per E-Mail kommt es weder gut an, wenn im Mailtext gar nichts steht, noch wenn das gesamte Anschreiben in das Textfeld kopiert wird. Wenn du deine Bewerbung per Mail versendest, dann hast du genau genommen zwei Anschreiben: Ein kurzes „Hallo“ im Mail, mit dem du auf deine Bewerbung Bezug nimmst bzw. diese einleitest. Und ein klassisches Bewerbungsschreiben, das du am besten als pdf. anhängst. Hier ist Platz, um deine Motivation darzustellen. Bitte nicht das Anschreiben mit Betreffzeile oder Briefkopf in das Mail quetschen – das funktioniert schon alleine aufgrund der Formatierung nicht.

Du willst weitere Artikel aus unserem Fails-Special lesen? Im zweiten Teil unserer Serie widmen wir uns häufigen Hoppalas im Lebenslauf.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von | 2018-06-19T09:46:35+00:00 12. Juni 2018|Special: Fails|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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