Gastbeitrag von Tobias Suntinger und Patrick Ruhdorfer

Zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil gehört Bewegung – das ist ja eigentlich nichts Neues. Doch neben Studium oder Arbeit fehlt oft die Zeit für ausgiebige Fitnessprogramme. Corpus Motum zeigt, welche Übungen schnell und sinnvoll in Lern- oder Arbeitsphasen integriert werden können.

Tobias (vorne), Patrik

Warum ist Bewegung im Büro oder während des Lernens wichtig?

Hand aufs Herz: in welcher Position arbeiten oder lernen Sie? Meistens wahrscheinlich im Sitzen, meistens über den Tag verteilt viele Stunden ständig in derselben Position. Unserem Körper gefällt das gar nicht. Er mag nämlich nicht nur intellektuell, sondern auch physisch gefordert werden. Wenn wir ihn nämlich nicht fordern, entwickeln sich jene Muskeln zurück, die nie verwendet werden. Und vielmehr als das: durch die einseitige Position verkürzen sie sich und durch den Bewegungsmangel verkleben auch unsere Faszien. Folgen sind Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und Schulterprobleme.

Was halten Sie davon, wenn wir diesen Prozess stoppen und Ihnen auch zukünftig einen schmerzfreien Büro- oder Studienalltag sichern? Das können wir ganz leicht und ohne großen Zeitaufwand machen, Sie müssen sich zu jeder vollen Stunde einfach zwei bis drei Minuten Zeit für Bewegung nehmen. Über den ganzen Tag summiert sich das zu stolzen 25 Minuten auf. Sie werden schon nach ein paar Tagen merken, welchen großartigen Effekt diese kleine Zeitmenge auf Ihre Stimmung, Ihren Körper und Ihre Gesundheit hat.

Flügelspannen

Das Grundprinzip ist jetzt klar. Nun geben wir Ihnen auch gleich Übungen mit auf den Weg, damit Sie voll durchstarten können:

Eine lustige Übung, die darüber hinaus noch sehr gut für Ihr Selbstvertrauen ist und gute Laune verbreitet, ist das „Flügelspannen“. Setzen Sie sich in einem Bürostuhl aufrecht hin. Nun spannen wir nach der Reihe verschiedene Körperpartien an: Drücken Sie Ihre Beine in den Boden, kneifen Sie die Pobacken zusammen und spannen Sie Ihren Bauch an. Nun strecken Sie Ihre Arme parallel zum Boden aus (Ihre Handflächen zeigen nach oben und die Daumen nach hinten). Wichtig bei der Übung ist, dass Sie Ihre Schulterblätter ganz fest zusammen spannen (bleiben Sie dabei lieber mit Ihren Armen ein wenig vor dem Körper und konzentrieren Sie sich primär darauf, die Schulterblätter richtig zusammenzuspannen).

Diese Übung machen Sie nun einmal stündlich für zwei Minuten. Die verbleibende Minute nützen Sie noch noch, um aufzustehen und Ihren Körper durchzubewegen. Diese Übung wird Ihnen ein unglaubliches Selbstbewusstsein verschaffen. Nutzen Sie sie auch vor Meetings oder Präsentationen. So gehen Sie mit einer geraden aufrechten Haltung hinein und man bekommt den Eindruck, dass Sie nichts erschüttern könnte.

Powertipp

Zum Schluss haben wir noch einen wertvollen und lustigen Tipp für Sie. Versuchen Sie immer, wenn Sie die Übung machen, herzhaft über beide Ohren zu lächeln. Sie dürfen sich ruhig blöd dabei vorkommen. Das vertreibt schlechte Laune.

Im Übrigen: Es gibt für alle, die viel im Büro sitzen, einen kostenlosen Service. Tragen Sie sich auf der Website von Corpus Motum ein und erhalten Sie einmal wöchentlich für sechs Monate wertvolle Tipps und Ratschläge, wie man Rückenschmerzen lindern bzw. vorbeugen kann. Der Service ist für jede/n empfehlenswert, der/die den größten Teil des Tages sitzt.

Tobias Suntinger ist WU-Student, Patrick Ruhdorfer Physiotherapeut. Gemeinsam betreiben Sie Corpus Motum.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin des Blogs beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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