Bild: Nokila Vouk privat

Lieblingsstadt Paris

IBW Studentin Nikola Vouk verbrachte das letzte Wintersemester an der Université Paris-Dauphine. Sie erzählt von der U-Bahn-Station Châtelet und Sonnenuntergängen am Dach des Centre Pompidou.

Warum Paris?

Paris war seit meinem ersten Besuch im Alter von 10 Jahren meine absolute Lieblingsstadt. 2 weitere Aufenthalte und 6 Jahre Französischunterricht später hatte ich mir in den Kopf gesetzt, bis zum Ende meines Studiums fließend Französisch zu sprechen. Nichts lag also näher als ein Auslandssemester in der Stadt der Lichter. Meine Lieblingsstadt ist Paris geblieben, an der fließenden Beherrschung der französischen Sprache arbeite ich noch.

Welche Eindrücke sind im Gedächtnis geblieben?

So klischeebehaftet Paris in diesem Zusammenhang auch ist: Ich liebe die kulturelle Szene, die nicht nur aus den weltbekannten Museen besteht. Jede Woche hatten wir die Möglichkeit, neue und oft kostenlose Events und Ausstellungen zu besuchen. Von Lichtershows im Atelier des Lumières und Fashion-Week-Clubbings im Centre Pompidou bis hin zu Spinnweben als Kunstinstallationen im Palais de Tokyo zeigt Paris seinen Mut und Willen, stets Neues auszuprobieren.

Für immer dortbleiben?

Sofort – man muss sich zwar leider auf hohe Mieten im Stadtzentrum einstellen, dafür wird man aber mit wunderschönen Haussmann-Fassaden, Boulangerien an jeder Ecke und einem super Öffi-System belohnt. Und im Fall von Heimweh ist der nächste Flieger oder Zug nach Österreich auch nicht weit.

Bitte ja!

Ein Spaziergang durch das alte Pariser Judenviertel, den Marais; Falafel oder Crêpes essen im Jardin des Rosiers; in den unzähligen Boutiquen stöbern; ein Abstecher ins Musée Picasso. Und wer auf kitschige Sonnenuntergänge steht, kann sie auf der Dachterrasse des Centre Pompidou genießen.

Lieber nicht!

Umsteigen in der U-Bahn-Station Châtelet! Das sollte zu jeder Tageszeit vermieden werden. Mit ihren 5 U-Bahn- und 3 S-Bahn-Linien gleicht die Station einem Labyrinth, das auch nach vielen Wochen in Paris noch einiges an Orientierungssinn verlangt.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin des Blogs beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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