Bild: Zsolt Marton

Du willst wissen, was sich die Unternehmen von dir erwarten? Und wie es nach dem Gespräch am Messestand weitergehen kann? Heike Schreiner, Geschäftsführerin des WU ZBP Career Center und Veranstalter der Career Calling, hat die Antworten.

Was finden Studierende und Absolvent/innen auf der Career Calling, was sie nicht auch im Internet finden?

Für mich sind es 3 Benefits, die Besucher/innen mit der Career Calling verbinden können: Mit gezielten Fragen, erhalten sie persönlich zugeschnittene Antworten. Nimmt man sich beim Messebesuch eine Portion Offenheit mit, so erweitert sich das Bild an Jobmöglichkeiten und Arbeitgebern. Und innerhalb von 3 Stunden kann man gleich mit mehreren Arbeitgebern persönlich sprechen.

Was genau ist +Congress?

+Congress ist das Programm der Career Calling abseits der Messestände. Es gibt Bewerbungs-Workshops, einen Talk, Insights in Unternehmen und Speed-Networking-Gespräche, also Gespräche mit vorab vereinbarten Terminslots. Wir bieten bewusst ein buntes Begleitprogramm. Trotzdem steht für uns immer das persönliche Gespräch zwischen Besucher/innen und Arbeitgebern im Vordergrund.

Was erwarten sich Unternehmen von den Besucher/innen?

Gerade, wenn jemand aktiv nach einem Job sucht – egal, ob Teilzeit während des Studiums oder Vollzeit danach – raten wir dazu, sich vorzubereiten. Mit einer kurzen Selbstpräsentation und einem Resümee, in welche Richtung es beruflich gehen soll (und warum), ist man schon sehr gut gerüstet.

Nutzt man die Messe zur Orientierung, kann man dies auch den Arbeitgebern vor Ort kommunizieren. Die Frage „Was macht ihr Unternehmen überhaupt“ ist sicherlich nicht die charmanteste. Hier gibt es rhetorisch geschickte Fragen, wie man diese umschiffen kann.

Bild: Jürgen Pletterbauer

Was ist ein typisches No-Go?

No-Gos am Messestand sind eigentlich ganz einfach zu vermeiden und scheinen fast banal. Man sollte z.B. nicht zuerst die Goodies einsacken und danach nach Jobs fragen. Höflichkeit ist auch hier eine Selbstverständlichkeit, beginnend mit Begrüßung und Verabschiedung.

Und nach der Career Calling: Wie kann es weitergehen?

Meist folgt am Ende eines Gesprächs die Einladung, dass man sich im Bewerber/innenportal registrieren soll. Auch wenn das aufwendig erscheint, kann ich dies nur empfehlen. Im besten Falle kann man erfassen, dass man auf der Career Calling in Kontakt gekommen ist. Und auch wenn sich erst in späterer Folge ein Jobangebot ergibt, können Einladungen zu Inhouse-Recruitingveranstaltungen oder Weiterbildungsangeboten kommen. Bewirbt man sich im Anschluss der Career Calling gleich für einen konkreten Job, sollte man im Bewerbungsschreiben jedenfalls Bezug auf den Messekontakt nehmen. Möchte man nur lose in Verbindung bleiben, bietet es sich auch an, dem Unternehmen in sozialen Netzwerken zu folgen, z.B. auf Instagram, Facebook oder LinkedIn.

Wann sagen Sie als Veranstalter: „Die Messe hat sich gelohnt!“?

Wenn sowohl Arbeitgeber als auch Besucher/innen sagen: „Wow! Das war ein toller Tag!

 

Zu deinem kostenlosen Ticket für die Career Calling geht es hier!

 

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin des Blogs beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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