Einmal um die Welt – Leben und Arbeiten in Israel

Einmal um die Welt – Leben und Arbeiten in Israel

Bild: Igor Kazal privat

Hightech Tel Aviv

Nächster Stopp Tel Aviv? SIMC Masterstudent Igor Kazal war Mitte April bei einer 2-wöchigen Studienreise zur Start-up-Szene Israels dabei. Er gibt Insights und berichtet von Chuzpe und Büros mit eigenen Kinos.

Warum Israel?

Im Masterprogramm „Strategy, Innovation, and Management Control“ wurde im letzten Jahrgang der Company Trip etabliert – ein Trip außerhalb Österreichs von Studierenden für Studierende, um Einblicke in das Arbeitsleben in ausländischen Unternehmen zu erhalten. Israel, mit dem Schwerpunkt Tel Aviv, ist die Start-up-Nation schlechthin, und um die Hightechszene und die Kultur hautnah erleben zu können, haben schlussendlich 36 Masterstudierende die Reise angetreten.

Welche Eindrücke sind im Gedächtnis geblieben?

Die von uns besuchten Start-ups bieten reichlich Benefits für ihre Mitarbeiter/innen – wie zum Beispiel ein eigenes Kino und einen Fitnessraum im Büro von monday.com oder eine Toplocation im 60. Stock des höchsten Wolkenkratzers in Tel Aviv mit allem, was dazugehört, bei PayKey. Sehr viel Spaß hat man am weitläufigen Strand, und das Nachtleben ist in Tel Aviv sowieso nie langweilig. Absolutes Highlight ist das Essen – Hummus, Pita und Falafel sowie andere orientalische Speisen kriegt man überall und sie sind immer ein Genuss.

Für immer dortbleiben?

Israel ist ein Land mit unzähligen wunderschönen Sehenswürdigkeiten, davon sehr viele allein in Jerusalem, wo wir auch einen Tag verbracht haben. Wer sich beim Gedanken an sonniges Wetter, historische Örtlichkeiten und die lebendige Metropole Tel Aviv wohlfühlt, dem wird Israel sehr gefallen. Allerdings muss man auch lernen, die „Chuzpe“ zu leben – die landestypische Unerschrockenheit. Israelis trauen sich viel – im Glauben, es auch erreichen zu können. Diese kulturell gewachsene Einstellung führte auch zu dem Erfolg des Landes und seiner Entrepreneure.

Bitte ja!

Chuzpe haben! Israelis sprechen offen aus, was sie denken, und begrüßen das Verhalten auch beim Gegenüber. Dadurch zeigst du sofort, dass du weißt, was du willst, und auch, dass du sicher bist, es erreichen zu können.

Lieber nicht!

Versuchen, am Samstag shoppen zu gehen! Der jüdische Sabbat – von Sonnenuntergang am Freitag bis Sonnenuntergang am Samstag – ist der israelische Ruhetag. Öffentliche Verkehrsmittel fahren überhaupt nicht und alle Läden, auch ein Großteil der Restaurants, sind bis Samstagabend geschlossen. Deshalb lieber den Tag am Strand verbringen!

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2019-08-12T13:45:05+02:0012. August 2019|Special: International|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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