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Das grüne Herz Österreichs – vom Gletscher zum Wein: So wird die Steiermark touristisch beschrieben. Und so abwechslungsreich wie die Steiermark ist vielleicht kein anderes unserer Bundesländer. Während man im Nord-Osten noch zur Sommerfrische fahren kann, genießt man im Süden zu jeder Jahreszeit mediterranes Flair.

Haben wir dich nun davon überzeugt in die Steiermark zu ziehen? Dann fehlt vermutlich nur noch der passende Job. Während das Salzkammergut oder der Erzberg heute für ihre landschaftliche Schönheit bekannt sind, beheimateten sie einst die wichtigsten Bergwerke der Region (Salz, Eisen, Kohle). Heute dominieren in diesem Bundesland Tourismus, Industrie, Dienstleistung.

Doch wer sind die Top-Arbeitgeber der Region? In welchen Bereichen sind sie tätig und vor allem: Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es?

We know, how it works

23 der vom Industriemagazin Top 250 Industriebetriebe Österreichs finden sich in der Steiermark. Damit ist sie auf Platz vier der wirtschaftsstärksten Bundesländer – nach Wien, Oberösterreich und Niederösterreich. Geografisch zu finden sind diese hauptsächlich rund um die Landeshauptstadt Graz, aber auch städtische Regionen mit Industrie-Anteil wie z.B.: Kapfenberg, Leoben, Deutschlandsberg, Feldbach beheimaten große Arbeitgeber für Wirtschaftsabsolvent/innen. In stark ländlichen Gebieten sind Groß-Arbeitgeber eher rar. Pendeln liegt hier an der Tagesordnung.

Wirft man einen Blick auf die Top-of-Styria Unternehmen, sind es viele technikgetriebene Arbeitgeber, die man in der Steiermark findet. Aber muss man deshalb ein Technik-Studium abgeschlossen haben? Andritz beschreibt es auf der Website mit „Leidenschaft für Technik“, die ein/e neue Mitarbeiter/in mitbringen sollte.

Chancen im Handel

Allen Nicht-Technik-Fans ist der Handel vorzustellen. 14,3 Prozent der Beschäftigten fanden 2016 in über 10.000 Handelsbetrieben eine Anstellung, 44.600 Personen im Einzelhandel. Und es sind nicht nur die großen Handelsketten, die sich auch in diesem Bundesland bemerkbar machen. Der steirische Preis „Der Handelsmerkur“ ging 2016 in der Kategorie Kleinstunternehmen an die zwei Gründerinnen von „Das Gramm“, einem verpackungsfreien Lebensmittelladen, in der Kategorie über 10 Mitarbeiter/innen an „Inandout“, einem mittlerweile international agierenden Plattenhändler und in der Kategorie Lebenswerk wurde Waltraud Schinko-Neuroth von der Neuroth AG ausgezeichnet. 2019 wurde der Schrott-Online-Händler „schrott24“ und das regionale Handelsunternehmen „Georg Loder Kaufhaus“ geehrt.

Trivia

– Für die Herstellung von 1 Liter reinem Steirischen Kürbiskernöl werden ca. 2,5kg getrocknete Kürbiskerne benötigt, das entspricht etwa 30-35 Kürbissen. 2016 wurden in der Steiermark auf einer Fläche von 16.422 Hektar Ölkürbisse angebaut, was eine Erntemenge von 12.201 Tonnen ergab.

Käferbohnen gehören bei jeder steirischen Jause dazu.

– Rund 56,8 Prozent des Landes sind Wald- und 76 Prozent Gebirgsregionen.

– Zum Dialekt: Der Eadi ist der Dienstag, der Buhudl ist der Uhu, die Foaferlsuppn ist eine Suppe mit Teigeinlage, der Hecknklescha ist ein minderwertiger Wein.

– Das Lied „Steirermen san very good” (Stoakogler Trio) stürmte vor 25 Jahren die Hitparaden und schaffte es am 14. Juni 1992 bis auf Platz 2 der Charts in Österreich.

Arbeitgeber – Ein Auszug

Andritz

AT&S

AVL List

Bartenstein Gruppe

Böhler Edelstahl

Energie Steiermark

Knapp

Mayr-Melnhof

Sappi Austria

Saubermacher

Siemens

Styria Media Group

Heike Schreiner

Heike Schreiner

Die gebürtige Burgenländerin kam 2006 ins ZBP, um den Eventbereich zu verstärken. Seit Mitte 2009 konzentriert sie sich auf die Geschäftsführung und ist damit für die Weiterentwicklung und Positionierung des ZBP als einer der größten österreichischen Personalvermittler und -berater zuständig.

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