Bild: © unsplash / Roberta Sorge

Unser Bewerbungsalphabet: L wie Layout, Lebenslauf, Love it or leave it.

Layout

Bunt oder plain? Schnörkelig oder straight? Es gibt unzählige Ideen und Vorlagen für das Design deiner Bewerbungsunterlagen – ein Blick auf Pinterest genügt. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht. Wie du deine Bewerbungsunterlagen gestaltest – Hoch- oder Querformat, mit oder ohne Deckblatt, weniger oder mehr Seiten – bleibt dir und deinem Geschmack überlassen. Immer punktest du mit Sorgfalt und Genauigkeit. Rechtschreibfehler, eine uneinheitliche Formatierung oder ein verpixeltes Bewerbungsfoto sind No-Gos. Ein Überdrüber an Information solltest du auch vermeiden: der*diejenige, der*die deine Unterlagen durchsieht, sollte auf den ersten Blick die wesentlichen Infos herausfiltern können. Ein Tipp: Wenn du dein Profil auf my.zbp.at anlegst, kannst du mit einem Klick einen CV im passenden Layout generieren. Formatieren brauchst du nicht mehr.

Lebenslauf

Das Herzstück deiner Bewerbung ist dein Lebenslauf, dein Curriculum Vitae, kurz CV genannt. Mit keinem anderen Dokument wird bei der Personalauswahl so viel gearbeitet wie mit deinem Lebenslauf. Alles, was ein*e HR-Mitarbeiter*in über dich und deine Qualifikationen wissen muss, soll hier zu finden sein: deine persönlichen Daten, dein Studium, deine Ausbildungen, deine Berufspraxis, deine Skills und gerne auch deine Hobbies und Interessen. Personalverantwortliche haben meist nur wenige Minuten, um die wichtigsten Fakten aus deinem CV zu erfassen. Mach es ihnen leicht. Wie? Am besten, indem du die Inhalte so lang wie nötig und so kurz wie möglich fasst. Ja, die wesentlichen Infos herauszuarbeiten, kann manchmal ein bisschen tricky sein. Wir sind in unserem „Walk-in“ mit Feedback gerne für dich da und zeigen dir mit einem Blick von außen, wo du noch ein bisschen prägnanter sein könntest.

Love it, Change it or Leave it!

Hand aufs Herz: Gibt es Aspekte in deinem Leben, mit denen du unzufrieden bist? Und die dich schon lange nerven? Das kann z.B. eine Situation im Job oder Studium sein oder eine mühselige Bewerbungsphase. Dann raus aus der passiven Opferrolle und rein ins aktive Verändern. Die LCL-Methode (Love it, Change it or Leave it) kommt aus dem Coaching und beruht auf der Überzeugung, dass man an sich und seinen Einstellungen arbeiten kann. Phase 1, Love it: Vielleicht kannst du der Situation doch etwas Positives abgewinnen? Phase 2, Change it: Oder kannst du die Situation – und wenn es nur eine Kleinigkeit ist – so verändern, dass du sie wieder lieben lernst? Phase 3, Leave it: Und falls beides nicht gelingen sollte, hast du noch immer die Alternative, aus diesem Szenario auszusteigen und etwas ganz Neues zu beginnen. Frei nach der Binsenweisheit: „Wenn eine Tür zugeht, geht eine neue auf“. Man hat schließlich immer die Wahl.

 

By the way

L wie Lady Gaga: Sängerin, Schauspielerin, Oscarpreisträgerin und Mode-Ikone. Müssen wir noch mehr sagen…?

L wie Lebkuchen: In Herz- oder Sternform, als Häuschen oder Figur…da freuen wir uns doch fast schon wieder auf den Winter.

L wie Lindy Hop: Swing-Tanz aus den 30er-Jahren. Die Kurse in Wien boomen.

 

 

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin des Blogs beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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