Leben und Arbeiten in Frankfurt

Wer öfters die Welt bereist, dem ist Frankfurt am Main sicher ein Begriff – schließlich verfügt „Mainhattan“ über den drittgrößten Flughafen Europas. In der Flugbranche hat auch Christian Schmidt, Vertreter des WU Alumni Hub Frankfurt, seine berufliche Heimat gefunden.

Bild: pixelio,de/www.clearlens-images.de

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Was hat Sie ursprünglich nach Frankfurt geführt?
Ich wollte schon immer in der Airline-Branche arbeiten, da diese seit jeher eine ungebrochen große Faszination auf mich ausübt. Die erste Adresse hierfür im deutschsprachigen Raum, manche würden sogar sagen weltweit, ist die Lufthansa. Da diese in Frankfurt sitzt, war es für mich klar, mein Glück in Deutschland zu versuchen.

Beschreiben Sie die Menschen und die Stimmung in Frankfurt!
Frankfurt ist eine internationale Stadt mit einem sehr hohen Anteil an Young Professionals aus Deutschland und der ganzen Welt. Dies hat zur Folge, dass eine sehr dynamische und offene Stimmung und ein ständiges Kommen und Gehen von Freund/inn/en und Kolleg/inn/en zu beobachten ist. Man lernt sehr leicht neue Leute kennen.

Gab es einen Moment, an dem Sie am liebsten wieder zurückgekommen wären?
Solche Momente gab es, insbesondere in den ersten zwei Jahren in Frankfurt. Da hatte ich zeitweise das Gefühl, dass ich mich hier noch nicht richtig eingelebt habe. Mit der Zeit wurde
aber alles besser. Der Freundeskreis und die Lokalexpertise wurden größer und somit auch meine Zufriedenheit vor Ort.

Konnten Sie bisher kulturelle Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland festmachen?
Mein Lieblingsspruch diesbezüglich ist: „Was uns trennt, ist die gemeinsame Sprache!“. Generell verstehen sich Deutsche und Österreicher/innen sehr gut, in manchen Situationen treten aber markante Unterschiede ans Tageslicht. Meine deutschen Kolleg/inn/en kommunizieren beispielsweise wesentlich direkter, während Österreicher/innen sehr viel „zwischen den Zeilen“ sagen. Deutsche pflegen außerdem einen anderen Humor und kommen uns Österreicher/inne/n generell ernster als unsere Landsleute vor.

Welchen Rat würden Sie Absolvent/inn/en geben, die planen ins Ausland zu gehen?
Generell kann ich ein Auslandsengagement nur jedem/jeder empfehlen. Wichtig ist allerdings, dass man sich über das Motiv im Klaren ist. Möchte ich zu einem bestimmten Unternehmen, in eine bestimmte Funktion, in eine bestimmte Stadt? Erst wenn man weiß, was man will, kann man guten Gewissens ins Ausland gehen. Und: Anpassungswille bzw. Flexibilität müssen auf jeden Fall gegeben sein, allerdings ohne den/die Österreicher/in in sich zu vergessen!

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Als WU-Absolventin sind die Bande zum Career Center eigentlich schnell erklärt. Eigentlich. Denn bevor Brigitte Kuchenbecker Mitte 2011 endgültig zum ZBP Team kam, war sie langjährig beim Alumnidachverband der BOKU tätig und in ständigem Kontakt und Austausch mit dem ZBP. Während des Studiums sammelte die gebürtige Wienerin und nun Wahl-Niederösterreicherin Erfahrungen in einer PR- sowie in einer Beratungsagentur. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre vertiefte sie ihre Spezialkenntnisse des Personalmanagements am bereits erwähnten Alumnidachverband der BOKU und in einem Executive Search Unternehmen. Im ZBP vereint sie nun ihr gesammeltes Wissen und agiert als Informations-Schnittstelle zwischen Career Center, Universität, Studierenden und Absolvent/inn/en sowie Unternehmen und Presse. Neben den Web 2.0 Aktivitäten sind die Chefredaktion des Karrieremagazins und die Projektleitung der Messezeitung der Career Calling wesentliche Aufgaben.

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