Pssssssssst….

Pssssssssst….

Arbeitsalltag: Der Kollege führt ein Kundentelefonat, am Gang wird gesprochen, der Kopierer druckt seit fünf Minuten eine Präsentation und die Belüftung surrt unentwegt. Konzentration? Schwierig! Geräusche am Arbeitsplatz können die Leistungsfähigkeit – und vor allem auch die Leistungsbereitschaft – stark einschränken. Ja, das stresst…

50 dB (A) gelten laut Gesetz als maximaler Lärmpegel an Arbeitsplätzen, an denen „überwiegend geistige Tätigkeiten“ verrichtet werden. Eine Geräuschkulisse, die im Büroalltag nur schwer zu verwirklichen scheint. Auch die „Lärmfibel“ der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) attestiert einem Büro mit „normaler“ Geräuschkulisse schon 60 dB. Wenn nun noch mehrere Telefonate gleichzeitig dazukommen…?

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Bitte sei doch leise…

Denn natürlich stellen mehrere Personen in einem Raum auch mehrere potentielle Lärmquellen dar. Da sind Kompromissbereitschaft und ein offener Dialog gefragt. Wenn also das Radio der Kollegin oder des Kollegin nervt, dann gilt es das anzusprechen, im Idealfall mit einer Ich-Botschaft. Also nicht „Du bist ein rücksichtsloser Mensch“, sondern besser: „Wenn die Musik so laut aufgedreht ist, dann kann ich mich nicht konzentrieren. Kannst du bitte das Radio leiser drehen?“ Die Ich-Botschaft bewirkt, dass sich das Gegenüber weniger angegriffen fühlt und ein Konsens leichter erreicht werden kann.

Weitere Tipps von Dr. Rathmayr, dem Betriebsarzt der WU, zur Lärmreduzierung:

  • Wenn Sie während Ihrer Tätigkeit viel telefonieren müssen, empfiehlt sich die Verwendung eines Headsets. Dieses bewirkt, dass man leiser spricht.
  • Stellen Sie genügend Pflanzen im Büro auf, sie „schlucken“ Geräusche.
  • Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit häufig miteinander kommunizieren müssen, sollten „face to face“ sitzen.
  • Verlassen Sie für längere Termine oder Gespräche das Büro und gehen Sie in einen anderen Raum.

In diesem Sinne, und so kurz vor Weihnachten: Lasset die stille Zeit kommen! Denn gerade vor den Feiertagen ist meistens noch genug zu tun…

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:43:16+02:0026. November 2013|Allgemein, Im Job|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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