Selbständiges Unternehmertum – vom Nischenthema in den Mainstream?

Selbständiges Unternehmertum – vom Nischenthema in den Mainstream?

Von Christoph Adametz

Passend zum aktuellen Start-up Boom belegen die Ergebnisse der Student´s First Choice Studie 2016, dass Studierende an der Gründung eines Unternehmens interessiert sind. Während 2010 nur 3,6 Prozent der jungen Uni-Abgänger/innen direkt nach dem Studium den Schritt in die Selbständigkeit wagen wollten, ist der Wert 2016 auf beachtliche zehn Prozent angestiegen. Für acht Prozent der weiblichen Studierenden ist der Weg in die Selbständigkeit der bevorzugte Karriereeinstieg nach dem Studium, während 14 Prozent der männlichen Studierenden daran denken ein Unternehmen zu gründen, allen voran die Ingenieurswissenschafter.

Zehn Prozent der Befragten streben eine Selbständigkeit gleich im Anschluss an das Studium an. Weitere sieben Prozent planen mit hoher Wahrscheinlichkeit nach längstens fünf Jahren Berufserfahrung, ein Unternehmen zu gründen. Die 35 Prozent „Vielleicht“-Antwortende lassen aber auf ein wesentlich größeres prinzipiell erschließbares Potenzial schließen.

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Zwar sehen sich aktuell 15 Prozent der Studierenden von ihrer Universität in hohem bzw. ausreichendem Maße auf eine mögliche Selbständigkeit vorbereitet, 59 Prozent hingegen wenig bis überhaupt nicht. Die Karriereoption als Unternehmer/in ist im Studienalltag für die Breite der Studierenden wenig sichtbar. Der mit Abstand stärkste Einflussfaktor, eine Unternehmensgründung anzustreben, ist der persönliche extracurriculare Kontakt zu anderen Entrepreneurs: Universitäre Studierendenteams, interdisziplinär, eigenständig und an Wettbewerben orientiert, sind daher gleichzeitig Aushängeschilder und Nährboden für Unternehmertum.adametz

 

Christoph Adametz ist Ansprechpartner für den Career Info-Service der TU Graz.

Ursula Axmann

Ursula Axmann

Ursula ist seit einer halben Ewigkeit für das Career Center der WU verantwortlich. Ihr Herz schlägt höher, wenn Sie WU Absolvent/innen trifft, die ihr - oft erst nach vielen Jahren - erzählen, dass sie über das ZBP ihren ersten Job gefunden haben. Mit großem Vergnügen pflegt Ursula freundschaftliche Kontakte zu Top-Career Centers quer durch Europa, um die besten Ideen aus der Karriereberatung an die WU zu holen.

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Von |2018-03-06T09:40:05+02:0014. Dezember 2016|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

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Ursula Axmann
Ursula ist seit einer halben Ewigkeit für das Career Center der WU verantwortlich. Ihr Herz schlägt höher, wenn Sie WU Absolvent/innen trifft, die ihr - oft erst nach vielen Jahren - erzählen, dass sie über das ZBP ihren ersten Job gefunden haben. Mit großem Vergnügen pflegt Ursula freundschaftliche Kontakte zu Top-Career Centers quer durch Europa, um die besten Ideen aus der Karriereberatung an die WU zu holen.

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