Sich riechen können

Sich riechen können

Kennen Sie das Phänomen? Ein Geruch steigt in die Nase und schon werden Erinnerungen wach. Innerhalb von Sekunden wird man in Emotionen und Stimmungslagen aus der Vergangenheit versetzt. Nicht umsonst sagt der Volksmund: „Das kann ich nicht riechen.“ Und auch im Büro ist man mit den unterschiedlichsten Gerüchen konfrontiert…

Gerüche am Arbeitsplatz

Die brennende Aromakerze einer Kollegin, das neue Parfum eines Kollegen oder die warme Leberkässemmel in der Mittagspause – wer kennt sie nicht, die Gerüche am Arbeitsplatz. Aber des einen Freud ist oft des anderen Leid. Denn welche Gerüche als angenehm erlebt werden, ist höchst subjektiv. Und auch die Intensität von Düften wird unterschiedlich wahrgenommen – denn nicht jede/r riecht gleich gut (und damit ist jetzt nicht des Nachbarn Schweißgeruch sondern schlicht die Kraft des Geruchssinns gemeint). So kann ein Geruch bei jemanden bereits Kopfweh verursachen, wenn er von jemand anderen gerade als angenehm empfunden wird.

Riechen

 

Unangenehme Gerüche

Eine besonders heikle Angelegenheit im Büro sind mit Sicherheit die schon angesprochen Körperausdünstungen. Denn diese werden in der Regel als äußerst störend empfunden und sind zudem ein sehr persönliches, mit Scham besetztes Thema. Hier gilt es sensibel vorzugehen. Es empfehlen sich Ich-Botschaften und ein dezentes, direktes Ansprechen – unter Vier Augen! Ein plausibles Beispiel: „Mir ist aufgefallen, dass du an manchen Tagen etwas unangenehm riechst. Ich bin hier etwas empfindlich und nehme Gerüche tendenziell sehr stark wahr. Könntest du etwas dagegen tun?“. Ja, das mag unangenehm scheinen. Ja, dieses Gespräch möchte man am liebsten nicht führen. Und dennoch ist es notwendig und fair. Denn seien Sie ehrlich zu sich selbst: möchten Sie als unangenehm riechend wahrgenommen werden, ohne selbst davon zu wissen? Eben!

Im Fall der Fälle helfen also immer ein klärendes Gespräch und ein wenig Frischluft. Denn das sorgt für ein besseres Raumklima – psychisch und physisch!

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:43:07+02:0019. Dezember 2013|Allgemein, Im Job|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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