Sieben Tipps für stressige Zeiten

Sieben Tipps für stressige Zeiten

Wer kennt das nicht? Am nächsten Tag steht die Deadline für ein wichtiges Projekt an, der Posteingang geht über, ein Kollege muss noch für einen Termin gebrieft werden und mitten in einem Meeting vibriert permanent das Handy. Stressige Zeiten im Job wirken sich auf Körper und Geist aus und irgendwann kann man selbst in der Freizeit nicht mehr abschalten. Damit Sie auch nach dem Sommerurlaub entspannt in die kommenden Monate starten können, haben wir sieben Tipps zum „Entschleunigen“ für Sie zusammengestellt. 

1. Richtig essen

Ein guter Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück. In der Theorie ist uns allen dieser Leitsatz bekannt, aber mal ehrlich: Wer findet die Zeit? Lieber schon eine Viertelstunde früher im Büro sein und dafür schnell ein Schokocroissant vom Bäcker holen. Doch mit einem entspannten Tagesbeginn setzen Sie ein klares Zeichen. Am besten wäre ein warmes Frühstück (Milchreis, Haferbrei, Suppe), zumindest sollten Sie sich einen Tee gönnen. Tagsüber gilt es, sich an leichte Kost zu halten. Schweres Essen belastet den ohnehin schon von der vielen Arbeit beanspruchten Organismus.

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2. Viel bewegen

Laufen Sie dem Stress im wahrsten Sinne des Wortes davon: Bewegung macht den Kopf frei und baut im Körper aufgestaute Energie ab. Insbesondere, wenn Sie den Großteil des Tages sitzend verbringen, sehnt sich der Körper nach einer Aktivierung der Muskeln. Sie können die Bewegung auch in den Arbeitsalltag integrieren, indem Sie kurz in schnellerem Tempo gehen oder Stiegen hinauf- und hinuntergehen. Wenn Sie akut gestresst sind, stehen Sie auf und strecken Sie sich.

3. Ausgleich schaffen

Sie haben das Gefühl, Ihr Leben besteht nur noch aus Arbeit, und Sie erleben sich fast ausschließlich in Ihrer Rolle als Mitarbeiter/in? Planen Sie Zeit ein, um die Dinge zu tun, die Ihnen am meisten Spaß machen. Selbst wenn Sie das nur alle zwei Wochen schaffen, haben Sie etwas, worauf Sie sich freuen und wovon Sie danach zehren können. Kontakte zur Welt außerhalb des Unternehmens helfen Ihnen, Ihre Psychohygiene wiederherzustellen und sich auf andere Themen zu konzentrieren. Die Arbeit sollte bei solchen Treffen tabu sein.

4. Frischluft genießen

Nicht nur das Sonnenlicht ist gut für unsere Befindlichkeit. Aktivitäten an der frischen Luft tragen außerdem dazu bei, negative Gedanken zu vertreiben. Gehen Sie also spazieren oder planen Sie für das Wochenende eine Wanderung. Im Arbeitsalltag können Sie beispielsweise die Mittagspause draußen verbringen, zu Fuß oder mit dem Rad ins Büro kommen oder sich im Freien auf eine Präsentation vorbereiten.

5. Positive Umgebung suchen

Umgeben Sie sich mit Personen, die positiv eingestellt sind und Ihnen guttun. Das gilt auch für Situationen: Empfinden Sie das Einkaufen nach der Arbeit als Belastung? Bestellen Sie online. Befreien Sie sich bestmöglich von allem Ballast. Machen Sie Kolleg/inn/en Komplimente – wenn Ihre Mitmenschen sich wohlfühlen, überträgt sich das auf die Arbeitsatmosphäre und es entsteht ein wohlwollendes Miteinander.

6. In kleinen Schritten planen

Setzen Sie sich kleine Ziele, indem Sie Aufgaben in viele Zwischenschritte unterteilen. So haben Sie zwar eine längere To-do-Liste, Sie können aber öfter erledigte Punkte abhaken, was Ihnen ein Erfolgsgefühl vermittelt und die Aufgabe bewältigbar macht. Belohnungen nach der Erledigung einzelner Punkte sind auch ein guter Anreiz und steigern die Motivation: Wie wär’s zum Beispiel mit einer Runde Frischluft, nachdem Sie ein wichtiges Telefonat erledigt haben?

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7. Träumen

Erinnerungen an schöne Zeiten und Erlebnisse spenden Kraft und geben Rückhalt. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und begeben Sie sich in Gedanken an Orte oder zu Menschen, die Ihnen guttun. Auch in der Nacht sollten Sie zur Ruhe kommen. Versuchen Sie Ihre Gedanken vor dem Schlafengehen auf schöne Erinnerungen zu lenken und Abstand von den Belastungen des Alltags zu gewinnen.

 

 

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:43:26+02:004. September 2013|Im Job|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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