Einmal um die Welt – Leben und Arbeiten in Taiwan

Einmal um die Welt – Leben und Arbeiten in Taiwan

Bild: Jan Tourek privat

Vibrant Asia

Das Ticket nach Taiwan ist schon gebucht? VWL-Student Jan Zourek war im Wintersemester an der National Chengchi University in Taipeh. Was er erlebt hat? Karaoke singen, Gastfreundschaft und viele Fotoanfragen.

Warum Taipeh?

Asien fasziniert mich schon seit meiner Kindheit, deshalb war die Entscheidung, dort mein Auslandssemester zu verbringen, ziemlich naheliegend. Zudem war es mir wichtig, in einem freien Land zu leben – wie schnell einem die eigentlich selbstverständlichen Freiheitsrechte abgehen können, wurde mir nämlich nach meiner Summer School in Shanghai bewusst. Im Endeffekt hat mich ein taiwanesischer Freund dazu überredet, nach Taiwan zu kommen.

Welche Eindrücke sind im Gedächtnis geblieben?

Als ich zum ersten Mal meine Vermieterin kennenlernte, hat sie mich schon nach 10 Minuten gefragt, ob ich nicht ihre Tochter heiraten möchte, und nach nur einer Woche ihren Freund/innen als ihren neuen Sohn vorgestellt. Es verging auch kaum ein Tag, an dem ich nicht von Kindern oder auch Erwachsenen aller Altersklassen für ein Foto angehalten wurde.

Für immer dort bleiben?

Auf jeden Fall! Die Taiwanes/innen sind sehr herzlich und heißen Ausländer/innen wie mich jeden Tag aufs Neue willkommen. Ein paar Worte Chinesisch haben mir zum Beispiel schon oft kostenlosen Nachtisch oder Gratisgetränke beschert. Die Natur auf Taiwan ist atemberaubend und das Land bietet gerade Studierenden viele Möglichkeiten, ihren Horizont zu erweitern.

Bitte ja!

Während einer schlaflosen Nacht in einer der 24-Stunden-Buchhandlungen bei einem Glas Rotwein einen Roman lesen; die weltberühmten Xiaolongbao (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen) von Din Tai Fung probieren; um 4 Uhr morgens aufstehen, um den Sonnenaufgang auf dem Berg Alishan zu genießen; zu Neujahr das Feuerwerk beim Taipei 101 ansehen und die heitere Stimmung genießen; im Nationalen Palastmuseum antike chinesische Kunstschätze bewundern; mit Freund/innen Karaoke singen gehen und in einem der vielen Nachtklubs zu chinesischer, japanischer oder auch koreanischer Musik tanzen.

Lieber nicht!

Taiwanes/innen sind zu Ausländer/innen und vor allem europäischen Studierenden so freundlich, dass sie einem wahrscheinlich alles durchgehen lassen würden. Dennoch: Die Republik China auf Taiwan sollte man keinesfalls mit der kommunistischen Volksrepublik China auf dem Festland verwechseln.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2019-08-12T13:52:13+02:0016. August 2019|Allgemein|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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