Bilder: © Melani Stanimirovic
Markus Lejsek arbeitet als Advisor für Resource Mobilization bei horizont3000. Er lebt seit 2022 in Kampala, Uganda.
Warum?
Es war immer schon mein Wunsch, einer sinnvollen und gleichzeitig spannenden beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Der Non-Profit-Sektor im globalen Süden, aber auch in Österreich, bietet die idealen Voraussetzungen dafür. Gerade als junge Person kann man in diesem Bereich in der eigenen Karriere Verantwortung übernehmen, viel Neues lernen und wichtige Erfahrungen machen.
Wie?
Bereits während und nach meinem IBW-Studium an der WU Wien war ich im Fundraising tätig und konnte mir auf diese Weise ein Profil aufbauen. Jedoch wurde mit der Zeit mein innerer Drang, ins Ausland zu gehen, immer stärker. Als ich dann durch horizont3000 auf eine offene Stelle als Fundraising Advisor einer ugandischen Frauenorganisation aufmerksam wurde, war sofort mein Interesse geweckt. Ich bewarb mich und war wirklich sehr glücklich, als ich etwa 1 Jahr später erstmals ugandischen Boden betrat.
Was?
Ich bin für horizont3000, eine österreichische Non-Profit-Organisation, die auf nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit spezialisiert ist, in Uganda im Einsatz. Dabei berate ich ausgewählte lokale Organisationen hinsichtlich ihrer Strukturen und Kapazitäten im Fundraising. Unser Ziel und Anspruch sind, die Organisationen langfristig zu stärken, sodass in Zukunft keine externe Unterstützung benötigt wird. Ich versuche stets den Wissenstransfer in den Vordergrund zu stellen und nicht die Tätigkeit anderer zu ersetzen. Das macht große Freude und schafft Zufriedenheit.
Wo?
Ich wohne und arbeite in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Kampala ist eine aufregende Stadt mit vielen Freizeitmöglichkeiten und vergleichbar guter Sicherheitslage. Uganda allgemein wird nicht umsonst als „The Pearl of Africa“ bezeichnet: beeindruckende Tierwelt in zahlreichen Nationalparks, atemberaubende Landschaften und herzliche Menschen machen das Land einzigartig.
Tipps für Kampala, Uganda
Bitte ja: Die Schönheit und Vielfalt des Landes erkunden. Uganda ist reich an kulturellen, sozialen und ökologischen Schätzen und somit immer eine Reise wert.
Lieber nicht: Besserwisserisch agieren. Gerade Expats sind manchmal der Meinung, alles besser zu wissen und zu verstehen als Einheimische. Der Lebensalltag bringt sie dann rasch auf den Boden der Tatsachen zurück.
Nach der Arbeit: Gehe ich zum Sport oder treffe meine ugandischen und internationalen Freund*innen. Langweilig wird es in Kampala nie.