Tipps für ein gelungenes Bewerbungsgespräch – Teil 1

Tipps für ein gelungenes Bewerbungsgespräch – Teil 1

Sie sind zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen – jetzt gilt es! Sie sind gut vorbereitet, Sie kennen die Antworten auf die gängigsten Bewerbungsfragen. Allerdings zählt nicht nur der Inhalt in einem Gespräch! Kennen Sie Albert Mehrabian? Der Kommunikationspsychologe, der die These aufgestellt hat, dass die Wirkung einer Mitteilung zu 55% durch die Körpersprache, zu 38% durch die Stimme und nur zu 7% durch den Inhalt bestimmt wird? Nur SIEBEN Prozent. Noch rechtzeitig vor „Meet your Job“ geben wir Ihnen heute und morgen Tipps, wie Sie durch Ihren Auftritt im Gespräch überzeugen können.

1.)  Der Händedruck

Sie kennen das vielleicht: man gibt die Hand – und hat das Gefühl, die andere Hand fast zu zerquetschen. Unangenehm, oder? Geben Sie die Hand also am besten so, wie Sie selbst gerne begrüßt werden würden. Erwidern Sie den Druck – nicht zu lasch und nicht zu kräftig – und halten Sie die Hand so lange fest, bis sich beide Personen mit Namen vorstellen konnten. Unterschätzen Sie nicht die Wirkung eines Händedrucks – in unserem Kulturkreis ist er die gängige Form der Begrüßung und bestimmt maßgeblich den Verlauf der weiteren Kommunikation.

2.)  Sich riechen können

Schweißgeruch, zu viel Parfum, ein penetrantes After-Shave – Gerüche können sehr unangenehm sein und tragen zudem wesentlich dazu bei, ob man sich sympathisch findet – oder eben nicht. Achten Sie in jedem Fall auf ein gepflegtes Äußeres und Körperhygiene. Falls Sie dazu neigen, in aufregenden Situationen zu schwitzen, planen Sie im Vorfeld des Gesprächs Zeit ein, um sich auf der Toilette frisch zu machen. Natürlich können Sie auch Parfum oder After-Shave verwenden – aber bitte in Maßen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und weniger ist oft mehr.

3.)  Übung macht den Meister?

Natürlich sind Sie vor dem Gespräch nervös. Natürlich möchten Sie überzeugen. Und natürlich bereiten Sie sich vor, um Black-Outs oder Unsicherheiten zu vermeiden. Ein „zu Viel“ ist aber selten gut. Auswendig gelernte Antworten, Überheblichkeit und ein zu „cooles“ Auftreten werden von Personalverantwortlichen in der Regel nicht gerne gesehen – und sind auch in der Situation nicht angebracht. Aufregende Situationen verlangen nun einmal ein bisschen Nervosität. Ein positives Stresslevel erhöht Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Gestehen Sie sich das zu – auch Ihre Mitbewerber/innen werden nervös sein.

4.)  Dress to impress

Kleider machen Leute, es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck –  all diese Sprichworte belegen es: Wie wir auf andere wirken, wird stark von unserer Kleidung beeinflusst. Nutzen Sie dieses Wissen und kleiden Sie sich business-like und branchenadäquat. Passen Sie sich der Firma und der Position an – ein Blick auf die Unternehmenswebsite im Vorfeld kann Einblick in den firmeneigenen Dresscode geben.

5.)  Die Sitzordnung

Sie werden in den Besprechungsraum geführt – und ein riesiger, leerer Besprechungstisch erwartet Sie. Es wird Ihnen kein Platz zugewiesen, es deutet nichts darauf hin, wo das Gespräch stattfinden wird. Wo sollen Sie sich nun setzen? Die Antwort: diagonal zueinander. Das schafft Vertrautheit und erspart unnötige Distanz. Setzen Sie sich daher bevorzugt an ein Tischende, damit Ihr Gesprächspartner Ihnen schräg gegenüber Platz nehmen kann.

Weitere Tipps folgen morgen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Vorbereitung zu „Meet your Job“.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-03-06T09:42:58+02:0022. April 2014|Allgemein, Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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