Der Unterlagencheck

Der Unterlagencheck

Frisch aus dem Studium und hinein ins Berufsleben – es gilt die erste Hürde zu meistern: die Erstellung der persönlichen Bewerbungsunterlagen. In unseren Beratungen treffen wir regelmäßig auf Studierende und junge Absolvent/innen, die verunsichert sind, wie sie ihren bisherigen Werdegang am besten auf Papier wiedergeben können.

 „Mangelnde“ Berufserfahrung

Der größte Sorgenfall ist dabei oft die verspürte mangelnde Berufserfahrung neben dem Studium. Hierbei können Sie als Student/in den Fokus einfach auf Ihre universitäre Vollzeitausbildung lenken. Als Student/in ist Ihr „Hauptberuf“ nun einmal das Studium, geben Sie dieses darum an erster Stelle an und heben Sie es hervor, z.B. durch eine Formatierung in Fett.

Lassen Sie sich auch nicht durch fehlende Praktika verunsichern. Überlegen Sie gründlich, welchen anderen Tätigkeiten, wie Nebenjobs, Volontariaten oder außeruniversitären Engagements Sie während Ihrer Ausbildung nachgegangen sind. Fügen Sie diese in Ihren Lebenslauf ein und beschreiben Sie die wichtigsten Aufgaben oder erworbenen Fähigkeiten in Stichworten.

Unsicherheit bei der Einstufung der Sprachkenntnisse

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt, ist die Einstufung Ihrer Sprachkenntnisse. Hier verliert man sich leicht in der Vielzahl an Einstufungsmodellen. Wir empfehlen eine Unterscheidung der Sprachniveaus in: Muttersprache, verhandlungssicher, sehr gut, gut und Basiskenntnisse. Seien Sie bei der Einschätzung Ihrer Sprachkenntnisse nicht zu kritisch und reflektieren Sie gründlich wie sattelfest Sie sich in der Anwendung fühlen. In der Regel gilt: Sollte eine Sprache für die ausgeschriebene Stelle relevant sein, dann führen Sie diese an, auch wenn Sie sie nicht perfekt beherrschen. Fehlt jedoch die Relevanz und Sie möchten im persönlichen Gespräch nicht darauf angesprochen werden, dann nehmen Sie diese aus Ihrem Lebenslauf.

Lücken im CV

In unseren Beratungen kommt es auch vor, dass bei der Durchsicht „Lücken“ im CV auftauchen. Machen Sie sich bewusst, dass Lücken im Lebenslauf Fragen erzeugen. Um auf diese Fragen vorbereitet zu sein, sollten Sie genau überlegen: Was habe ich in dieser Zeit gemacht und kann ich es klar abbilden? Füllen Sie mehrmonatige Lücken mit Tatsachen, wie z.B. mit absolvierten Weiterbildungsprogrammen oder angetretenen Reisen. Wie immer gilt die Devise der Ehrlichkeit.

Aber Achtung: Wie bereits erwähnt, gilt bei einem/einer regulär Studierenden eine Lücke im Sinne von „keine Arbeitstätigkeit“ nicht als Lücke. Ihr Hauptberuf ist das Studium – man kann es nicht oft genug sagen.

Und noch ein Hinweis: Im Falle einer Erkrankung ist niemand dazu verpflichtet diese anzuführen. Sie müssen für sich selbst entscheiden, ob Sie darüber sprechen können und möchten.

Unser Angebot

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Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2018-04-13T10:44:53+00:002. April 2018|Bewerben|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit sechs Jahre für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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