Vom Rookie zum Pro

Vom Rookie zum Pro

Egal ob Einstiegsjob, Praktikum, Nebenjob oder Ehrenamt: mit diesen 5 Tipps wirst du in den ersten Tagen im neuen Job glänzen.

Tipp 1: Engagement zeigen

In Stelleninseraten stehen sie zumeist ganz oben: Motivation, Interesse am Fachgebiet und Engagement. Klar: Wenn du voller Begeisterung bist, dann sprudelst du vor Energie. Das freut deine Vorgesetzten, aber auch die Kolleg/innen. Denn mit guter Laune und positiver Stimmung geht jedes zähe To-Do – und ja, die gibt es in jedem Job – gleich viel leichter von der Hand. Zu Engagement zählt aber auch die Bereitschaft, einmal eine Extrameile zu gehen. Ein Kollege braucht Unterstützung bei einem Projekt? Perfekt, jetzt kannst du zeigen, dass du anpacken kannst – auch über dein Aufgabengebiet hinaus. Netter Nebeneffekt: Vielleicht lernst du so auch weitere Kolleg/innen aus anderen Teams kennen. In jedem Fall stärkst du dein Standing im Unternehmen.

Tipp 2: Strukturen verstehen                            

Manche Organisationen sind streng hierarchisch gegliedert, andere haben ganz flache Strukturen. Du punktest,  wenn du deinen Platz in der Abteilung, im Team und in der gesamten Organisation erkennst und danach handelst. Wem musst du was reporten? Wo beginnt und wo endet deine Verantwortung? Wie grenzen sich deine Aufgaben von denen der Kolleg/innen ab? Unser Tipp: Akzeptiere Entscheidungswege.

Tipp 3: Mitdenken

Hast du schon einmal von Intrapreneurship gehört? Also von Unternehmer/innen im Unternehmen? Die meisten Arbeitgeber schätzen, wenn ihre Mitarbeiter/innen die Produkte, Services oder Prozesse voranbringen und verbessern wollen. Und zwar mit Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und kritischem Hinterfragen. Vielleicht kannst du das eine oder andere Best-Practice-Beispiel aus dem Studium oder einem vorangehenden Job einbringen? Aber ein Appell ans Mindset: Mitdenken heißt nicht, vorhandene Prozesse oder Services abzuwerten. Vielmehr geht es darum, diese zu erweitern oder an bestehende Trends anzupassen.

Tipp 4: An die Spielregeln halten

In jedem Unternehmen gibt es einen Code of Conduct. Dieser gibt Spielregeln für die Zusammenarbeit vor. Gibt es einen Dresscode? Wie wird das Telefon abgehoben? Wie ist die Response-Zeit bei Kundenanfragen? Frag bei Unklarheiten, wie du dich in verschiedenen Situationen verhalten sollst, einfach nach. Auch ein Paste & Copy der Verhaltensweisen von Kolleg/innen zeigt deine Motivation zur Integration.

Tipp 5: Teamplayer sein

Vielleicht findest du in deiner neuen Position auch „Frolleg/innen“ – also Kolleg/innen, die fast schon zu Freund/innen werden. Klar, wir verbringen schließlich viel Zeit im Büro. Und ein nettes Team steht in fast jeder Wunschliste an eine neue Arbeitsumgebung ganz oben. Aber selbst wenn du Arbeit- und Freizeit strikt voneinander trennst und keine Vermischung des Freundeskreises willst, ist die Sensibilität für Teamplaying absolut notwendig auf deinem Weg zum Working-Pro. Denn Ellbogenausfahren war gestern. In Zeiten von hybriden Organisationen und vermehrter Projektarbeit wirst du kaum allein für dich, sondern fast immer zusammen mit Kolleg/innen arbeiten. In diesem Sinn: gemeinsam statt einsam. Hilfsbereitschaft, klare Kommunikation, eine Abgeben-ist-nicht-Wegnehmen- Mentalität sind Schlagworte, die in Zukunft wohl noch an Bedeutung gewinnen werden.

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte Kuchenbecker

Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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Von |2019-03-11T13:49:25+02:0011. März 2019|Erfahrungen|0 Kommentare

Über den Autor:

Brigitte Kuchenbecker
Brigitte arbeitet seit acht Jahren für das ZBP. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben und die Personalarbeit – umso besser, dass sie als Chefredakteurin des Karrieremagazins und Autorin von UP! beide Interessen vereinen kann. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur: beim Wandern, Klettern oder Garteln.

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