Kopfbild Vorstellung
 

How to: Probemonat

Die letzte Kennenlernstation – und eigentlich geht sie schon über die Zielgerade hinaus. Denn bist du im Probemonat, hast du das erste Kennenlernen bereits bravourös gemeistert und bist nun auf dem nächsten und letzten Schritt zum Jobeinstieg.

© Unsplash/Vitaly Gariev

Realität? Check!

Seien es Probetage im Vorfeld einer Zusage oder der Probemonat zu Beginn deiner Anstellung: Jetzt wird der gegenseitige erste Eindruck einem Realitätscheck unterzogen. Ist das Arbeitsumfeld so, wie du es dir vorgestellt hast? Stimmt die Atmosphäre? Kannst du dich einbringen und deinen Teil zum Projekt- oder Unternehmenserfolg beitragen? Und auch umgekehrt: Passen deine Skills für den Arbeitgeber? Bist du eine Unterstützung und kannst eigenständig Aufgaben übernehmen? Die Performance vom Unternehmen und dir stehen jetzt auf dem Prüfstand.

Dein Probemonat-Benefit

Probetage bzw. Probemonate dienen dem gegenseitigen Kennenlernen. Nutze die Zeit und finde heraus, ob die Aufgaben zu dir passen und du dich im Team, im Büro und im Unternehmen wohlfühlst. Solltest du merken, dass die Zusammenarbeit nicht so gut funktioniert, kannst du die Arbeit direkt beenden – dasselbe gilt vice versa auch für deinen Arbeitgeber.

So wirst du in den ersten Tagen zum Superstar.

Neugierde: Mit Offenheit wirst du immer punkten, mit ehrlichem Interesse wirst du schnell Teil des Teams. Denn so lernst du Abläufe und Entscheidungswege kennen und wächst flink in deine Aufgabe hinein. Zuhören, verstehen wollen und Eigeninitiative beim Lernen sind dein Schlüssel zum Erfolg.

Wertschätzung: Nichts ist schlimmer als eine „Ich habe das aber immer so gemacht und euer Weg ist sowieso seltsam“-Einstellung. Mit Besserwisserei und Skepsis machst du dich nicht beliebt. Natürlich sollst du deine Ideen einbringen – aber immer mit Maß und Ziel. Diplomatisches Geschick ist gefragt. Habe immer im Hinterkopf, dass es viele Gründe für bisherige Wege und Entscheidungen geben kann. Und diese kannst du zu Beginn noch gar nicht kennen.

Anpacken: Klar sollst du auf deine Work-Life-Balance achten! Aber es schadet nicht, hie und da auch die Extrameile zu gehen. Hilfsbereitschaft ist ein Key-Asset der Teamfähigkeit. Es gibt in einer heißen Projektphase besonders viel zu tun? Voller Einsatz ist gefragt. Sei dir nicht zu schade, auch einmal Aufgaben zu übernehmen, die vielleicht nicht in deiner Job-Description stehen.

Bescheidenheit: Ja, du kannst zurecht stolz auf dich sein: Du hast viel Potenzial und tolle Skills – sonst wärst du nicht in die Probezeit eingeladen worden! Doch mit einem „Ich bin der Superstar und zeige euch, wie es geht“-Mindset wirkst du schnell überheblich. Wertschätze die Leistung des Unternehmens und zeige das auch – denn ehrlich: Hätte dich der Arbeitgeber nicht überzeugt, hättest du dich bestimmt nicht beworben, oder?

Team: Nimm dir Zeit für die Orientierung. Wer welche Rolle im Team einnimmt, muss nicht immer mit dem Organigramm zusammenpassen. Wie sind die Beziehungsgeflechte? Und wie ist deine Rolle im Team? Auch das Entdecken der Hausbräuche – wird gemeinsam zu Mittag gegessen? Gibt es eine Open-Door-Policy? Wie funktioniert die Kommunikation im Home-Office? – ist ein wichtiges Learning auf deinem Weg zum*zur Supermitarbeiter*in.

 

Von | | Vorstellung