Bilder: © Thomas Wagner
Thomas Wagner arbeitet als Senior Marketing Manager, Social & Influencer bei YouTube. Er lebt seit 2023 in den USA.
Warum?
Die Welt zu erleben, zu lernen und Teil von Veränderungen und Wachstum zu sein – das war schon immer mein Traum. Und durch meine Faszination für globales Marketing, Medien und Technologie hat es mich schon immer ins Ausland gezogen. Meine Frau Stephanie und ich haben uns nach Abschluss unseres Studiums entschieden, den Schritt zu wagen, unsere Rucksäcke zu packen und vorerst nach Singapur, einem globalen Hub in Asien, zu gehen – ohne Jobs in der Tasche. Innerhalb kürzester Zeit fanden wir beide eine Anstellung und blieben 10 Jahre länger als geplant. Doch unsere Reiselust geht immer weiter – 2023 sind wir nun in San Francisco, USA gelandet.
Wie?
Mein Weg ins Ausland und die USA war von vielfältigen internationalen Erfahrungen geprägt. Angefangen von einem Praktikum in Budapest und Sommeruniversität in Vietnam, gefolgt von einem Auslandssemester in Vancouver und schließlich meinen Jobs in Singapur, wo ich dann auch zu YouTube kam. Diese Erlebnisse haben mich nicht nur persönlich weiterentwickelt, sondern mir auch wertvolle Einblicke in verschiedene Kulturen und Arbeitsweisen ermöglicht.
Was?
Heute bin ich als Senior Marketing Manager bei YouTube (Google) in San Bruno tätig und leite im Bereich „Brand, Social & Influencer Marketing“ die Entwicklung und Umsetzung internationaler Strategien, vor allem mit Blick auf Asien. Denn während des Studiums an der WU konnte ich erste Berufserfahrung im digitalen Marketing und der Beratung sammeln. Und in Singapur habe ich mich dann sehr in Markenführung, digitales Marketing und die sehr vielfältigen Märkte in Asien vertieft.
Wo?
Ich lebe mit meiner Familie in San Mateo, einer sehr netten Stadt mit 100.000 Einwohner*innen, und arbeite im Hauptquartier von YouTube in San Bruno, etwa 30 Minuten südlich von San Francisco in Kalifornien.
Tipps für San Francisco, USA

Bitte ja: Die USA sind sehr vielseitig, daher ist es wichtig, Offenheit mitzubringen, um die Vielfalt entdecken und genießen zu können. Und am besten immer mehrere Schichten bringen, da die Temperaturen gerne um ein paar Grad schwanken. Vor allem San Francisco liegt gerne im Nebel, während auf der Halbinsel strahlendes Sommerwetter herrscht.
Lieber nicht: Erwarten, dass die USA das Land der unbegrenzten Freiheit und mangelnden Bürokratie sind. Es gibt hier noch Schecks und viele Formulare, es wird einem aber überall sehr freundlich und höflich weitergeholfen.
Nach der Arbeit: Verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und Freund*innen. Wir gehen wandern, fahren zur nahen Pazifikküste und erkunden die wunderschöne Natur der Bay Area. Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagieren meine Frau und ich uns für die Erforschung seltener Krankheiten. Unser Sohn Max leidet an der Alexander-Krankheit, einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung, für die es keine Heilung gibt.