Bild: © harry-cunningham/ unsplash

Wurden bis Anfang dieses Jahres Bewerbungsinterviews eher selten, z. B. aus Gründen großer räumlicher Distanz, per Video gemacht, traf man einander in den letzten Wochen und Monaten auf Grund von Covid-19 zumeist online zum Jobinterview. Es ist davon auszugehen, dass Personalist/innen zumindest in den nächsten Monaten weiterhin vermehrt auf virtuelle Meetings mit ihren Kandidat/innen setzen werden.

Was bleibt gleich?

Die inhaltliche Vorbereitung auf das Interview ändert sich nicht. Du wirst Pluspunkte sammeln, wenn deine prägnante Selbstpräsentation sitzt, du über das Unternehmen Bescheid weißt und Fragen zur Stelle und zu deiner Motivation gekonnt beantworten kannst. Deine Kleidung wählst du ähnlich professionell aus wie bei einem persönlichen Interview. Am besten ist ein Outfit, in dem du dich wohlfühlst, mit wenigen Farben und Mustern.

Die Technik

Bezüglich der verwendeten Technik gilt TESTEN, TESTEN, TESTEN! Du kannst ja jede beliebige Kombination aus PC, Laptop, Tablet oder Handy mit eingebautem Mikrofon oder Headset und eingebauter Kamera oder externer Webcam verwenden. Wichtig ist, dass du vorab den einen oder anderen Probelauf machst, dir eine stabile Internetverbindung suchst und während des Gesprächs alle nicht benötigten Programme auf deinem Endgerät schließt. Solltest du registrierungspflichtige Kommunikationstools wie z. B. Skype oder MS Teams verwenden, wähle einen professionellen Usernamen und ein professionelles Profilfoto für deinen Account aus.

Raum & Haltung

Am besten suchst du dir einen ruhigen und aufgeräumten Raum mit möglichst neutralem Hintergrund und erklärst diesen Raum für deine Mitbewohner/innen für die Dauer des Interviews zum Sperrgebiet. Die Kamera positionierst du auf Augenhöhe und die Lichtquelle ist bestenfalls vor und auf keinen Fall hinter dir. Auch wenn es ungewohnt ist, nicht direkt auf den Bildschirm zu schauen, stellst du immer wieder Augenkontakt mit deinem Gegenüber durch den Blick in die Kamera her. Mit aufrechtem Sitz und reduzierter Gestik kannst du jetzt überzeugend und professionell auftreten.

Und noch ein paar letzte Tipps …

Bei einem längeren Gespräch kann schon einmal die Kehle trocken werden, daher kann ein Glas Wasser in Griffweite nicht schaden. Schreibzeug für Notizen oder auch deine vorbereiteten Fragen an das Unternehmen kannst du dir auf dem (Schreib-)Tisch zurechtlegen. Und sollte die Internetverbindung trotz vieler Testläufe doch einmal nicht optimal sein, bitte dein Gegenüber ruhig um Wiederholung des Gesagten bzw. biete im Worst Case an, das Gespräch am Telefon fortzuführen.

Du hast noch offene Fragen? Im Walk-in sind wir gerne für dich da!

Robert Langer

Robert Langer

Robert arbeitet seit 5 Jahren als Karriere-Berater und Coach für das Career Center der WU. Er ist Experte bei allen Fragen rund um den Berufseinstieg. Täglich unterstützt er Studierende und Absolvent/innen – vom CV-Check über das Interviewtraining bis zum Karriere-Coaching – am Weg zum Praktikum bzw. beim Berufseinstieg

More Posts